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Konflikt mit Nordkorea Südkorea und USA starten Artillerieübungen


Trotz anhaltender nordkoreanischer Kriegsrhetorik hat Südkorea am Montag mit einem Seemanöver vor der Halbinsel begonnen. Als Teil der seit Wochen andauernden Militärübungen hätten Streitkräfte vor der Küste Artilleriefeuer abgegeben.

Knapp zwei Wochen nach dem Angriff Nordkoreas auf eine Insel im Süden hat die südkoreanische Marine neue Schießübungen an der Küste begonnen. Die mehrtägigen Artillerie-Übungen sollen in 29 Gebieten an der West-, Süd- und Ostküste abgehalten werden, darunter vor einer von fünf grenznahen Inseln im Gelben Meer, wie der Generalstab am Montag mitteilte. Ein Militärsprecher beschrieb sie als "Routineübungen". Nordkorea hatte am Wochenende vor den Manövern gewarnt.

Noch keine Übungen finden zunächst um die Insel Yonpyong im Gelben Meer statt, die am 23. November unter Beschuss nordkoreanischer Artillerie gekommen war. Zwei Soldaten und zwei Zivilisen waren dabei getötet worden. Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel waren dadurch eskaliert. Südkorea weist den Vorwurf Nordkoreas zurück, das südkoreanische Militär habe während einer Übung zuerst auf nordkoreanisches Seegebiet geschossen.

Am Sonntag hatte Nordkorea über seine staatlichen Medien gewarnt, dass durch "provokative und wilde Aktionen" Südkoreas die Lage auf der Halbinsel außer Kontrolle geraten könnte.

Südkoreas neuer Verteidigungsminister Kim Kwan Jin hatte das Nachbarland für den Fall einer neuen Aggression gewarnt, dass die südkoreanischen Streitkräfte schnell und kräftig reagieren würden, bis Nordkorea aufgebe. Auch hatte er angekündigt, Südkorea werde bei einem neuen Angriff sofort Kampfjets gegen das Nachbarland einsetzen.

DPA/APN DPA

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