Die USA haben die venezolanische Hauptstadt Caracas angegriffen und Präsident Nicolás Maduro sowie dessen Frau gefangen genommen. Die Ereignisse im Liveticker.
Die USA haben Venezuela militärisch angegriffen und den Machthaber des Landes Nicolás Maduro sowie dessen Ehefrau festgenommen und außer Landes gebracht. Maduro wurde in einer New Yorker Haftanstalt vorgeführt. Die USA werfen ihm und seinem Regime vor, den Drogenhandel in die USA zu unterstützen und wollen ihn vor ein US-Gericht stellen.
Die internationalen Reaktionen auf die US-Militäraktion reichen von Zustimmung bis zu Vorwürfen, das Völkerrecht gebrochen zu haben. In Venezuela übernimmt vorerst die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez die Führung. Wie es in dem Land weitergeht, ist unklar.
Lesen Sie alle Entwicklungen im Liveblog:
Wichtige Updates
Daniel Bakir
US-Präsident Donald Trump will die Zukunft Venezuelas bestimmen. Aber was will er genau? Und hat Trump einen Plan? Die Analyse von Kollege Fabian Huber:
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Daniel Bakir
US-Militär tötete kubanische Staatsbürger
Wie viele Menschen bei dem US-Angriff in Venezuela getötet wurden, ist unklar. US-Staatsbürger sind laut Präsident Trump nicht unter den Opfern. In einem Interview mit der "New York Post" sagt Trump, es seien "viele Kubaner" getötet worden. "Sie haben Maduro beschützt. Das war kein guter Zug", sagte der US-Präsident. Kuba ist ein enger Verbündeter Venezuelas.
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Daniel Bakir
Trump brüskiert venezolanische Oppositionsführerin
Wie geht es weiter in Venezuela? Eine Zukunft unter der Führung der Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado hält Donald Trump offenbar nicht für realistisch. Diese sei zwar eine "sehr nette Frau", habe aber nicht die "Unterstützung oder den Respekt", Venezuela zu führen, erklärte der US-Präsident.
Über die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez sagte er hingegen: "Sie ist prinzipiell bereit, zu tun, was wir für notwendig halten, um Venezuela wieder großartig zu machen." Laut Trump habe Rodríguez im Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio eine Zusammenarbeit mit den USA zugesichert. Im Zuge der Ernennung zur Interimspräsidentin beschwor Rodríguez allerdings ihre Treue zu Maduro.
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Daniel Bakir
Maduro in New Yorker Haftanstalt angekommen
Nicolás Maduro ist in der Nacht (unserer Zeit) in einer Haftanstalt in New York angekommen. Ein vom Weißen Haus auf der Plattform X verbreitetes Video zeigte, wie Maduro in Handschellen und umrahmt von Beamten der US-Drogenpolizei DEA in einem Gang des Gebäudes abgeführt wird. US-Medienberichten zufolge soll er für die Zeit seiner Untersuchungshaft im Stadtteil Brooklyn im Metropolitan Detention Center untergebracht werden, einer Haftanstalt der Bundesbehörden.
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Daniel Bakir
China wirft USA Bruch des Völkerrechts vor
Auch China verurteilt den Militäreinsatz der USA mit deutlichen Worten. China rufe die USA dazu auf, "die persönliche Sicherheit von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau sicherzustellen, sie umgehend freizulassen und aufzuhören, die Regierung Venezuelas zu stürzen", erklärte das chinesische Außenministerium am Sonntag. Der Angriff sei eine "eindeutige Verletzung des Völkerrechts".
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Daniel Bakir
Die linksgerichteten Regierungen in Mexiko und Brasilien haben den Militäreinsatz der USA verurteilt. "Wir verurteilen diese Intervention in Venezuela", erklärte am Samstag die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum. Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hatte zuvor den US-Militäreinsatz und die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro als "ernsthafte Verletzung der Souveränität Venezuelas" angeprangert.
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Daniel Bakir
Delcy Rodríguez wird Interimspräsidentin Venezuelas
Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez übernimmt laut Medienberichten vorerst die Führung des Landes. Das habe Venezuelas Oberster Gerichtshof angeordnet. Trump hatte zuvor angekündigt, die USA würden vorübergehend selbst die Macht im Land übernehmen. Rodríguez betonte, Maduro sei nach wie vor der Präsident Venezuelas. "Es gibt nur einen Präsidenten in diesem Land und er heißt Nicolás Maduro Moros", sagte sie umgeben von Ministern und Militärs bei einer Sitzung des Nationalen Verteidigungsrates.
Und damit guten Morgen und willkommen zurück im Liveblog zu den Entwicklungen rund um den Militärschlag der USA gegen Venezuela.
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Thomas Krause
Liebe Leserinnen und Leser,
fürs Erste beenden wir diesen Liveblog. Am Sonntagmorgen finden Sie alle Entwicklungen zur Militäraktion der USA in Venezuela wieder hier.
Vorerst aber: einen schönen Abend und eine gute Nacht!
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Thomas Krause
Der UN-Sicherheitsrat wird sich am Montag mit dem US-Angriff auf Venezuela befassen. Dessen Nachbarland Kolumbien habe mit Unterstützung von Russland und China das Treffen beantragt, sagten Diplomaten. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sieht in dem Vorgehen der USA einen "gefährlichen Präzedenzfall". Guterres sei zutiefst besorgt, dass die Regeln des Völkerrechts nicht beachtet worden seien, sagte sein Sprecher Stephane Dujarric.
Der venezolanische UN-Botschafter Samuel Moncada schreibt an den UN-Sicherheitsrat, die USA führten einen "kolonialen Krieg", der darauf abziele, "eine Marionettenregierung" zu installieren, die die "Plünderung" von Venezuelas Ölreserven und anderer Ressourcen ermögliche.
Der venezolanische UN-Botschafter Samuel Moncada schreibt an den UN-Sicherheitsrat, die USA führten einen "kolonialen Krieg", der darauf abziele, "eine Marionettenregierung" zu installieren, die die "Plünderung" von Venezuelas Ölreserven und anderer Ressourcen ermögliche.
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Thomas Krause
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den US-Angriff auf Venezuela und die Festnahme Maduros als wegweisend gelobt, wie mit "Diktatoren" umzugehen ist. "Wenn man mit Diktatoren so umgehen kann, dann wissen die Vereinigten Staaten von Amerika, was sie als Nächstes tun müssen", sagte Selenskyj ukrainischen Medien zufolge in Kiew vor Journalisten.
Demnach ließ der Kontext der Äußerung darauf schließen, dass Selenskyj Kremlchef Wladimir Putin im Blick hatte, ohne ihn namentlich zu erwähnen. Auf einer Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump in Florida meinte zuvor Außenminister Marco Rubio, dass die Operation gegen Maduro eine Warnung auch für andere in der Welt sei, dass Amerika ernstzunehmen sei.
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Thomas Krause
Der britische Premierminister Keir Starmer begrüßt das Ende der Herrschaft des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. "Wir betrachteten Maduro als einen illegitimen Präsidenten und wir vergießen keine Träne über das Ende seines Regimes", heißt es in einer auf der Regierungswebseite veröffentlichten Mitteilung Starmers. Starmer erklärt, er plädiere für einen sicheren und friedlichen Übergang zu einer legitimen Regierung, die den Willen des venezolanischen Volkes widerspiegele. Die britische Regierung werde die Lage in den kommenden Tagen mit den USA erörtern.
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Thomas Krause
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat Trump für den US-Angriff in Venezuela und die Gefangennahme von Maduro gelobt. "Herzlichen Glückwunsch, Präsident Donald Trump, für Ihre mutige und historische Führungsrolle im Namen von Freiheit und Gerechtigkeit", schrieb Netanjahu auf der Plattform X. Er sei voller Hochachtung für das entschlossene Handeln der USA und den brillanten Einsatz der mutigen Soldaten, fügte er hinzu. Maduro war ein enger Verbündeter des Iran, dem Erzfeind Israels.
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Thomas Krause
Führende US-Demokraten werfen der Regierung von Präsident Donald Trump vor, sie über die Pläne für den Militäreinsatz in Venezuela belogen zu haben. In Gesprächen mit Kongressabgeordneten habe Trumps Regierung wiederholt bestritten, einen Regimewechsel in Venezuela anzustreben, erklärt die Senatorin Jeanne Shaheen, die führende Demokratin im Auswärtigen Ausschuss des Senats. Die Regierung habe das Volk und seine gewählten Vertreter in die Irre geführt. "Die Regierung hat den Kongress belogen und einen illegalen Krieg für einen Regimewechsel und Öl vom Zaun gebrochen", erklärt der demokratische Abgeordnete Don Beyer aus Virginia auf X.
Der demokratische Abgeordnete Seth Moulton aus Massachusetts sagt dem Sender CNN: "Als wir über Venezuela unterrichtet wurden, fragten wir: 'Werden Sie in das Land einmarschieren?' Uns wurde Nein gesagt. 'Planen Sie, Bodentruppen zu entsenden?' Uns wurde Nein gesagt. 'Beabsichtigen Sie einen Regimewechsel in Venezuela?' Uns wurde Nein gesagt. In gewisser Weise wurden wir also unterrichtet, wir wurden nur einfach komplett belogen."
Der demokratische Abgeordnete Seth Moulton aus Massachusetts sagt dem Sender CNN: "Als wir über Venezuela unterrichtet wurden, fragten wir: 'Werden Sie in das Land einmarschieren?' Uns wurde Nein gesagt. 'Planen Sie, Bodentruppen zu entsenden?' Uns wurde Nein gesagt. 'Beabsichtigen Sie einen Regimewechsel in Venezuela?' Uns wurde Nein gesagt. In gewisser Weise wurden wir also unterrichtet, wir wurden nur einfach komplett belogen."
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Thomas Krause
Vizepräsidentin fordert Maduros Freilassung und will Venezuela verteidigen
Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez fordert die sofortige Freilassung von Maduro und seiner Ehefrau. Rodríguez sprach auf einer Sitzung des Verteidigungsrates des südamerikanischen Landes, die live im Fernsehen übertragen wurde.
Weiter sagte Rodríguez: "Wir sind bereit, Venezuela zu verteidigen; wir sind bereit, unsere natürlichen Ressourcen zu verteidigen."
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Thomas Krause
Der französische Präsident Emmanuel Macron plädiert für einen von Oppositionsführer Edmundo González Urrutia geführten Machtwechsel in Venezuela. Der bevorstehende Übergang müsse friedlich und demokratisch sein, schreibt Macron auf der Online-Plattform X. "Wir hoffen, dass Präsident Edmundo González Urrutia, der 2024 gewählt wurde, diesen Übergang so schnell wie möglich sicherstellen kann." Macron erklärt zudem, er sei mit Partnern in der Region im Gespräch.
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