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McCain über Palin: Peinliches Lob für die Wunderwaffe

Für Sarah Palin ist es die Chance, ihre Kritiker umzustimmen: Im TV-Duell am Donnerstagabend will die Vizepräsidentschaftskandidatin der US-Republikaner beweisen, dass sie außenpolitische Erfahrung hat. Ihren Chef wird sie ebenfalls überzeugen müssen: John McCain wich Fragen nach ihrer Kompetenz hartnäckig aus.

US-Präsidentschaftsbewerber John McCain ist bei Fragen über die außenpolitische Kompetenz seiner Vizekandidatin Sarah Palin ins Stolpern gekommen. Auf die Frage eines Journalisten, ob er Alaskas Gouverneurin in der Außenpolitik um Rat bitten würde, antwortete McCain zunächst ausweichend, er habe Palin in der Vergangenheit "häufig um Rat gefragt".

Er könne sich nicht vorstellen, seinen Rivalen Barack Obama und dessen Vize-Kandidaten Joe Biden um ihre Meinung zu bitten, sagte der republikanische Senator weiter. Auf Nachhaken eines Rundfunkreporters, ob er sich das denn bei Palin vorstellen könne, sagte McCain schließlich, er habe sie schon um Rat gebeten - "vor allem zu Energiefragen". Er schätze ihr Wissen "auf diesem und anderen Gebieten". Auf die hartnäckige Frage, ob ihr Wissen auch den internationalen Energiemarkt umfasse, sagte McCain: "Selbstverständlich." Palin wisse über "eine ganze Bandbreite von Themen" Bescheid, unter anderem über die Bedrohung durch den "islamischen Extremismus". Dann fügte er noch hinzu: "Ich bin sehr stolz auf sie".

Die einst als Coup gefeierte Palin gilt nach mehreren verpatzten Interviews mittlerweile als Gefahr für McCain. Kurz vor der anstehenden Fernsehdebatte zwischen ihr und dem Vizepräsidentschaftskandidaten der Demokraten, Joe Biden, wachsen einer Umfrage der "Washington Post" zufolge die Zweifel der Wähler an ihrer Eignung. 60 Prozent der Wähler sind mittlerweile der Ansicht, dass es Palin an Erfahrung fehlt, im Fall von McCains Tod die Präsidentschaft zu übernehmen. Vor einem Monat sagten dies nur 45 Prozent.

Sorgen bereiten dem republikanischen Lager auch sinkende Umfragewerte für McCain. Gut einen Monat vor der Präsidentenwahl liegt der demokratische Kandidat Barack Obama einer neuen Umfrage zufolge sieben Prozentpunkte vor McCain. Noch vor drei Wochen hatte McCain in der GfK-Erhebung einen knappen Vorsprung. In der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage sprachen sich dagegen 48 Prozent der Befragten für Obama und nur 41 Prozent für McCain aus. Auch in den wichtigen Staaten Ohio, Florida und Pennsylvania liegt Obama vorn.

Ohio, Florida und Pennsylvania gelten als "Swing-Staaten" mit wechselnder Parteipräferenz. Seit 1960 ist kein Kandidat Präsident geworden, der nicht in mindestens zwei dieser Staaten die Mehrheit geholt hat. Wahlkampfstrategen führen die schwindende Popularität McCains auf mehrere Faktoren zurück, unter anderem auf die Finanzkrise. Aus Kreisen seiner Partei hieß es, McCain tue sich mit Antworten darauf schwer.

AFP/AP / AP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.