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Meuterei in Papua-Neuguinea gescheitert: Beteiligte Soldaten unter Arrest

Die vom ehemaligen Regierungschef angezettelte Meuterei ist fehlgeschlagen. Ungefähr die Hälfte der beteiligten Soldaten wurde inhaftiert. Papua-Neuguinea muss sich also auf keinen Machtwechsel an der politischen Spitze einstellen.

In Papua-Neuguinea ist eine von Ex-Regierungschef Sir Michael Somare angezettelte Meuterei offenbar gescheitert. Etwa die Hälfte der 30 an der Meuterei beteiligten Soldaten sei unter Arrest, teilte der stellvertretende Premierminister Belden Namah am Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Namah forderte den Anführer der Rebellen, Oberst im Ruhestand Yaura Sasa, auf, sich zu ergeben und den unter Hausarrest gestellten Militärchef General Francis Agwi wieder freizulassen.

Somare hatte die Meuterei angezettelt, um wieder an die Macht zu kommen. Das teilte Somares Tochter Bertha mehren Journalisten mit, wie die Zeitung "The Australian" am Donnerstag berichtete. Somare war im August von dem jetzigen Regierunschef Peter O'Neill ersetzt worden. Seitdem dauert ein Machtkampf zwischen den beiden Politikern an.

kgi/DPA / DPA
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