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Nach Gefangenenaustausch: US-Soldat Bergdahl kehrt in die USA zurück

Fünf Jahre lang war US-Soldat Bergdahl in Gefangenschaft der Taliban, bis er Ende Mai freigelassen wurde. Der 28-Jährige traf jetzt in seinem Heimatland ein und wird weiter im Krankenhaus behandelt.

US-Soldat Bowe Bergdahl, der in Afghanistan jahrelang von den Taliban festgehalten wurde, ist im US-Bundesstaat Texas eingetroffen. Ende Mai wurde er bei einem Gefangenenaustausch freigelassen. Das teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Bergdahl soll im Brooke-Gesundheitszentrum der Armee in San Antonio weiter medizinisch betreut werden. Dafür ist laut Pentagon vorab keine Frist festgesetzt worden. Bergdahl war am Donnerstagnachmittag vom US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz abgehoben.

Zuvor war er im US-Militärkrankenhaus von Landstuhl behandelt worden. Der gesundheitlich geschwächte Soldat war nach seiner Freilassung am 31. Mai zunächst in ein Krankenhaus im US-Militärstützpunkt Bagram nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul gebracht worden, bevor er nach Deutschland in das US-Militärkrankenhaus Landstuhl bei Kaiserslautern verlegt wurde. Im Gegenzug für die Freilassung des 28-Jährigen hatten die USA fünf ranghohe Taliban-Mitglieder aus dem umstrittenen Gefangenenlager Guantanamo an das Golfemirat Katar überstellt.

awö/AFP / AFP
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