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Schwere Wirtschaftskrise Proteste in Argentinien: "Millionen haben nichts zu essen"

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Tausende Argentinier sind wie hier in der Hauptstadt Buenos Aires auf die Straße gegangen, um bessere Lebensbedingungen, bezahlbares Wohnen und Beschäftigung für die vielen Arbeitslosen im Land zu fordern. Mehrere soziale Organisationen hatten zu den Protesten aufgerufen, vor allem die "Polo Obrero", die eng mit den linksorientierten Arbeiterpartei verbunden ist. "Im ganzen Land protestieren mehr als 70.000 Menschen, an 100 verschiedenen Orten", so der Vorsitzende der Organisation. "Millionen Menschen haben nichts zu essen. Die Demonstranten forderten außerdem mehr soziale Hilfsprogramme und mehr öffentliche Suppenküchen.
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Die Coronakrise hat Argentiniens seit Langem anhaltende Wirtschaftskrise noch verschärft. Insgesamt 19 Millionen Menschen oder 42 Prozent der Gesamtbevölkerung lebten in der zweiten Jahreshälfte 2020 unter der Armutsgrenze.

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