Rumänisches Verfassungsgericht Ungültige Wahlzettel sollen überprüft werden


Das rumänische Verfassungsgericht hat eine Überprüfung der Präsidentenwahl angeordnet. Demnach sollen die für ungültig erklärten Stimmen noch einmal kontrolliert werden.

Das rumänische Verfassungsgericht hat eine Überprüfung der Präsidentenwahl angeordnet. Demnach sollen die für ungültig erklärten Stimmen noch einmal kontrolliert werden. Der unterlegene Kandidat Mircea Geoana hat erklärt, seine Sozialdemokratische Partei habe Beweise für Wahlbetrug. Amtsinhaber Traian Basescu hatte sich bei der Stichwahl am Sonntag mit einem Vorsprung von nur 70.000 Stimmen gegen Geoana durchgesetzt.

Dem amtlichen Ergebnis zufolge erhielt Basescu 50,3 Prozent der Stimmen, Geoana kam auf 49,7 Prozent. Etwa 138.000 Stimmzettel wurden für ungültig erklärt. Das Verfassungsgericht kann das Ergebnis nun entweder bestätigen oder eine Wiederholung der Wahl anordnen. Basescu nannte die Entscheidung des Gerichts "normal und demokratisch". Es sei richtig, dem Antrag der Sozialdemokraten auf eine Überprüfung der ungültigen Stimmen nachzukommen, sagte er.

AP AP

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