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Anschlag von London Staatssekretär im Rettungseinsatz - England feiert Tobias Ellwood

Staatssekretär Tobias Ellwood hat versucht, einem Polizisten durch Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung das Leben zu retten
Der britische Staatssekretär Tobias Ellwood wird nach dem mutmaßlichen Anschlag in London in britischen Medien als Held gefeiert. Bilder zeigen den Politiker der Konservativen dabei, wie er sich der Nähe des Parlaments um einen Verletzten kümmert. Nach Medienberichten gab Ellwood dem mit einem Messer verletzten Polizisten Mund-zu-Mund-Beatmung und versuchte, dessen Blutungen zu stillen. Der Polizist starb demnach jedoch. Ellwood hatte nach Medienberichten vom Donnerstag seinen Bruder bei einem Bombenanschlag auf Bali verloren. Zahlreiche Twitter-Nutzer veröffentlichten Fotos von Ellwood und zollten ihm in Kommentaren Respekt.
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Nach dem Anschlag von London war Staatssekretär Tobias Ellwood schnell im Rettungseinsatz für einen niedergestochenen Polizisten. Für die schnelle Reaktion loben ihn auf Twitter nicht nur Engländer.

Der britische Abgeordnete Tobias Ellwood hat sich bei dem Angriff in London als Lebensretter versucht: Der konservative Politiker war sofort zur Stelle, als der Angreifer einen Polizisten vor dem Parlamentsgebäude mit einem Messer attackiert hatte. Vergeblich versuchte er, den 48-jährigen Beamten wiederzubeleben.

"Ich habe versucht, bis zum Eintreffen der Ärzte die Blutung zu stoppen und habe eine Mund-zu-Mund-Beatmung gemacht", berichtete Ellwood am Mittwoch, während das Blut des Opfers noch in seinem Gesicht klebte. "Aber ich glaube, er hatte schon zu viel Blut verloren." Der Polizist habe mehrere Stichwunden gehabt, "unter einem Arm und im Rücken", sagte der Abgeordnete und ehemalige Soldat, der bei dem Bombenanschlag auf Bali im Jahr 2002 einen Bruder verloren hatte.

Der Angreifer war zunächst auf der Westminster-Brücke vor dem Parlament mit seinem Auto in Passanten gefahren, anschließend durchbrach er mit seinem Wagen eine Absperrung zum Parlament. Auf dem Gelände des Parlaments stach er auf den 48-jährigen Polizisten ein und wurde dann von einem anderen Polizisten erschossen. Außer dem Attentäter wurden vier Menschen getötet und 40 weitere verletzt.

tkr AFP

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