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Stil: Die Mode Jacqueline Kennedys

40 Jahre nach dem glanzvollen Einzug Jacqueline Kennedys als First Lady in das Weiße Haus feierte das Metropolitan Museum of Art in New York ihren Stil und ihren Einfluss auf die Mode der 60er Jahre.

40 Jahre nach dem glanzvollen Einzug Jacqueline Kennedys als First Lady in das Weiße Haus feierte das Metropolitan Museum of Art in New York ihren Stil und ihren Einfluss auf die Mode der 60er Jahre. In einer aufwendig gestalteten Sonderschau wurden die schönsten Stücke aus der Kleiderkammer der bislang aufregendsten amerikanischen Präsidentengattin zu sehen sein, kündigte das Museum an. "Wir wollen den zeitlosen Einfluss ihres außerordentlichen und unvergesslichen Anmuts, ihre Grazie und ihren Stil feiern", sagte Direktor Phillipe de Montebello.

Bis zu ihren Tod 1994 hatte Jacqueline Kennedy zu den großen Sponsoren des Museums gehört. Sie hatte mit dafür gesorgt, dass der Tempel von Dendur, ein Geschenk Ägyptens an die USA, in dem weltberühmten New Yorker Museum und nicht in Washington aufgestellt wurde.

Damit die Kleider und Accessoires der First Lady im rechten Glanz erstrahlen können, wurden für die Ausstellung unter dem Motto "The White House Years" Räumlichkeiten des Weißen Hauses nachgestaltet. Zu sehen ist neben anderen Stücken das berühmte rosa Ballkleid, das Jacqueline 1961 in Wien trug. Wie eine Reihe anderer Kleider hatte es Oleg Cassini für sie entworfen. Die Mode der Kennedy galt damals als richtungweisend und füllte die Magazinseiten. Sie bevorzugte einen eher klassischen Stil mit einigen spielerischen Applikationen. Am liebsten ließ sie in Paris schneidern. Als Stilberaterin wirkte ihre Schwiegermutter Rose Kennedy.