Erschossen, erstochen, enthauptet IS tötete 2000 Menschen in sechs Monaten


Eine syrische Menschenrechtsgruppe berichtet, dass die Dschihadisten des IS seit Ausrufung des "Kalifats" in Syrien 2000 Menschen getötet haben. Vor allem Zivilisten.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) habe seit der Ausrufung ihres "Kalifats" im Sommer nach Angaben von Aktivisten in Syrien fast 2000 Menschen erschossen, erstochen oder enthauptet. Das haben die oppositionsnahen syrischen Menschenrechtsbeobachter von der "Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte" mit Sitz in Großbritannien am Sonntag berichtet. Der Gewalt fielen insbesondere in den nördlichen und östlichen Provinzen Dair as-Saur, Al-Rakka, Aleppo, Hasaka sowie Hama seit Ende Juni allein 1175 Zivilisten zum Opfer, darunter vier Kinder. Unter diesen Toten seien auch 930 Mitglieder des Al-Schaitat-Stammes, der sich den Extremisten nicht unterordnen wollte, heißt es.

Außer den Zivilisten wurden den Angaben zufolge mehr als 500 Soldaten der syrischen Regierung von IS-Kämpfern getötet sowie etwa 80 Milizionäre anderer islamistischer Brigaden und 120 Kämpfer aus den Reihen des IS, denen verschiedene Straftaten vorgeworfen wurden.

Die Dschihadisten kontrollieren große Gebiete im Norden und Osten Syriens sowie im Norden und Westen des Iraks.

DPA DPA

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