Straßensperre

Artikel zu: Straßensperre

Rettungskräfte und Einsatzwagen nahe der Kohlegrube

Tödliches Grubenunglück in China: Suche nach Vermissten dauert an

Nach dem schweren Grubenunglück im Norden Chinas mit mindestens 82 Todesopfern dauert die Suche nach zwei Vermissten an. An einer Straßensperre nahe dem Liushenyu-Kohlebergwerk in der nördlichen Provinz Shanxi warteten besorgte Angehörige am Sonntag weiter auf Informationen über das Schicksal ihrer Liebsten. In dem Bergwerk hatte sich am Freitag eine schwere Gasexplosion ereignet. Die Behörden warfen dem Betreiber "schwere Verstöße" gegen Sicherheitsvorschriften vor.
Polizei und hunderte Demonstrierende in Istanbul

Festnahmen, Gewalt und Straßensperren in Istanbul wegen angeblicher Mohammed-Karikatur

Eine angebliche Mohammed-Karikatur in einem türkischen Satiremagazin hat zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstrierenden und zur Abriegelung des Zentrums von Istanbul geführt. Die Polizei sperrte am Dienstag den Taksim-Platz und die Einkaufsmeile Istiklal, nachdem sie am Vorabend mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Demonstrierende vorgegangen war. Diese hatten sich aus Wut über die angebliche Mohammed-Karikatur des Magazins "Leman" versammelt, welche die Festnahme mehrerer Mitarbeiter der Zeitschrift zur Folge hatte.
Video: Straßensperren und Nationalflaggen - anhaltende Proteste in Israel gegen Justizreform

Video Straßensperren und Nationalflaggen - anhaltende Proteste in Israel gegen Justizreform

STORY: In Israel haben am Donnerstag erneut Zehntausende Menschen gegen den geplanten Umbau der Justiz der Regierung Netanyahu demonstriert. Seit Januar gab es wöchentlich landesweite Proteste. Sie richten sich gegen die geplante Justizreform der ultrarechten Regierung. Ein Projekt, so die Befürchtung, dass die Unabhängigkeit der Justiz untergraben könnte und die Demokratie in dem Land schädigen. Hier die Stimme von einem der zahlreichen Demonstranten: "Die Regierung versucht, das System so zu ändern, dass sie alle Gesetze erlassen kann, die sie will, ohne jegliche Einschränkungen. Und sie will die Macht haben, Richter zu ernennen, die sie will. Es ist allgemein bekannt, dass absolute Macht auch für vollständige Korruption sorgt." Am Donnerstag ist ein sogenannter "Tag der Störung" ausgerufen worden. Im Rahmen zahlreicher Demonstrationen wurden unter anderem Straßensperren errichtet und Nationalflaggen geschwenkt. Die Reform hingegen schreitet trotz heftiger Proteste großer Teile der Bevölkerung weiter voran. Laut Medienberichten könnte sie im Schnellverfahren bis April abgesegnet werden. Nach Plänen der rechts-religiösen Regierung Netanyahus soll es dem Parlament künftig möglich sein, mit einfacher Mehrheit Entscheidungen des Höchsten Gerichts aufzuheben.
Ein ausgebrannter Lastwagen steht als Teil einer Barrikade auf einer Brücke

Spannungen Krise auf dem Balkan entschärft: Kosovo öffnet größten Grenzübergang zu Serbien

Sehen Sie im Video: Krise auf dem Balkan entschärft – Kosovo öffnet größten Grenzübergang zu Serbien






STORY: Der Kosovo hat seinen größten Grenzübergang zu Serbien wieder geöffnet. Die Regierung in Priština reagierte damit am Donnerstag auf Zusagen der serbischen Minderheit im Norden des Landes, Straßenblockaden aufzuheben. Die Sperren waren errichtet worden, nachdem ein früherer serbischer Polizist bei einer Kundgebung festgenommen worden war. Er wurde nun aus der Haft entlassen und unter Hausarrest gestellt. Zuvor hatte sich auch der serbische Präsident Aleksandar Vučić in die Gespräche eingeschaltet und sich am Mittwochabend mit den Serben aus dem nördlichen Kosovo getroffen. Danach kündigte er an, dass die Serben mit dem Abbau der Barrikaden beginnen würden. Rund 20 Tage lang hatte sich der Konflikt auf dem Balkan zwischen Serbien und dem Kosovo verschärft und zu Straßenblockaden geführt. Serbien hatte wegen der Spannungen sogar die Armee in Alarmbereitschaft versetzt. Die im Kosovo stationierte Nato-Friedenstruppe Kfor rief am Mittwoch die Konfliktparteien zu Zurückhaltung und Dialogbereitschaft auf. Im Norden des mehrheitlich albanischen Kosovo leben rund 50.000 Serben. Sie weigern sich nach wie vor, den Kosovo als Staat anzuerkennen und werden dabei von der Regierung in Belgrad unterstützt. 2008 hatte sich der Kosovo mit westlicher Unterstützung für unabhängig erklärt. Der Konflikt schwelt bereits seit mehr als 20 Jahren.