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Streit um Sicherheitsberater Was macht eigentlich Theresa May? Die fährt eine gewiefte Attacke gegen Boris Johnson

Sehen Sie im Video: Ehemalige britische Premierministerin Theresa May kritisiert Boris Johnsons neuen Berater scharf.




Bei einer Sitzung des britischen Parlaments nimmt Theresa May kein Blatt vor den Mund.


Die ehemalige Premierministerin kritisiert Boris Johnsons neu ernannten Nationalsicherheitsberater David Frost scharf:


"Am Samstag hat mein geehrter Freund gesagt, wir müssen Menschen mit nachgewiesener Expertise befördern. Warum ist der neue Nationalsicherheitsberater dann ein politischer Beauftragter ohne Erfahrung im Bereich nationale Sicherheit?"


May reagiert auf die Ernennung von Frost, einen ehemaligen Diplomaten, der zurzeit den Brexit-Vertrag zwischen Großbritannien und der EU aushandelt.


Sicherheitsexperten befürchten, dass Frost seine neue Rolle wegen der EU-Verhandlung vernachlässigen wird. 


Im Gegensatz zu anderen Nationalen Sicherheitsberatern seit der Schaffung der Rolle im Jahr 2010 ist Frost kein Beamter, sondern hat nur einen politischen Auftrag.


May war selbst neun Jahre Mitglied des Nationalsicherheitsrats, als Innen- und Premierministerin.


Der Minister des Kabinetts, Michael Gove, verteidigt die Entscheidung der Regierung. Johnson müsse einen Berater auswählen, der die Probleme der Zeit lösen könne. 


Doch die Politikerin wirkt nicht überzeugt.  


Es ist das erste Mal, dass May Johnsons Regierung kritisiert, seit sie 2019 aus dem Amt zurückgetreten war.
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Als Reaktion auf die Ernennung von David Frost zum nationalen Sicherheitsberater, beschuldigt die ehemalige britische Premierministerin die Regierung, jemanden "ohne nachgewiesenes Fachwissen" befördert zu haben.

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