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Donald Trumps Rede vor der UN: "Wenn wir keine andere Wahl haben, werden wir Nordkorea vollständig zerstören"

Mit Spannung wurde die erste Rede von Donald Trump vor den Vereinten Nationen in New York erwartet. Zuletzt hatte der US-Präsident die Arbeit der Vereinten Nationen als zu teuer und zu ineffizient bezeichnet. Der Auftritt im stern.de-Liveblog.

Am UN-Hauptquartier in New York wurde um 15 Uhr hiesiger Zeit die diesjährige Generaldebatte der Weltorganisation eröffnet. Mit besonderer Spannung erwartet wurde die Rede von US-Präsident Trump, der sein Debüt vor der UN-Vollversammlung gab. Trump hatte bereits im Vorfeld harte Kritik an der Bürokratie bei der UNO geübt. Neben der UN-Reform dürfte der Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm im Zentrum der Generaldebatte stehen.

nik

Verfolgen Sie Donald Trumps erste Rede vor der UN

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Wie bedanken uns für die Aufmerksamkeit und werden im weiteren Verlauf des Tages weiter über die Rede berichten und analysieren.

  • Niels Kruse
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    Insgesamt zeichnete Donald Trump auch eine düsterere Bestandsaufnahme der Welt. Kaum ein Wort über positive Entwicklung, über positive Beispiele für transnationale Kooperationen, kaum ein Wort, wie sich die globalen Konflikte auf andere Art lösen lassen als mit Hilfe von Drohungen und Waffen.

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    Insgesamt ist Trump immer wieder auf sein Hauptthema "souveräne Staaten" zurückgekommen. Das entspricht seinem Wahlkampf- (und Regierungs)slogan "America first". Auch wenn sein nationalistischer Berater Steve Bannon nicht mehr im Weißen Haus arbeitet, sein Geist einer starken, souveränen USA ist nach wie vor präsent. Am Ende forderte Trump alle Nationen auf, zusammen gegen Terrorismus und Schurkenstaaten zusammenzuarbeiten. Aber bitte als einzelene Nationen.

  • Niels Kruse
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    Die Ankündigungen zu Trumps erster Rede waren nicht übertrieben: Mit sehr deutlichen Worten hat der US-Präsidenten Nordkorea gedroht und dem Land wegen seines Atomprogramms sogar "die totale Zerstörung" angekündigt. Was daneben bleiben wird, ist Trumps Bezeichnung "Rocket Man" für Diktator Kim Jong Un.

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    Trumps Abschlussworte: "Lass uns zusammen kämpfen, lass uns zusammen Opfer bringen, lasst uns zusammenarbeiten für Frieden und Menschlichkeit. Möge Gott die Nationen schützen."

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    Trump rechnet und hofft auf ein Wiedererwachen der Nationen. Das lässt sich auch als Absage an transnationale Gebilde wie die EU verstehen.

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    Trump kommt wieder auf sein Hauptthema zu sprechen: unabhängige, souveräne Staaten. Dazu zitert er den früheren US-Präsidenten Truman, der sinngemäß sagte: Nur starke, souveräne Staaten zusammen könnten erfolgreich zusammenarbeiten.

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    Zurück zu Venezuela: "Das Problem ist nicht, dass der Sozialismus fehlerhaft ausgeführt wurde. Das Problem ist, dass man in Venezuela den Sozialismus überhaupt erst eingeführt hat."

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    Bemerkenswerter Nebensatz: "Some portions of the world are going to Hell."

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    Nächste Problemzone: Venezuela - das Land stehe kurz vor dem Zusammenbruch

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    Und doch: Die USA zahlten einen unfair hohen Preis für die Arbeit der UN

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    Trump lobt die Arbeit der UN. "Alle Staaten die hier repräsentiert sind, können die großen Probleme, so kompliziert sie auch sein mögen, zu helfen lösen.

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    Und jetzt, Trumps anderes Lieblingsthema: die Finanzierung der Vereinten Nationen

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    Der US-Präsident klappert sämtliche globalen Probleme ab: Nun nimmt er sich die Flüchtlinge an

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    "Wir haben große Erfolge gegen den Islamischen Staat in Syrien und dem Irak erzielt"

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    Jetzt ist Trump beim internationalen Terrorismism, namentlich Islamisten, dessen Finanzierung er austrocknen will

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    Erneut weist Trump daraufhin, dass er das Atomabkommen mit dem Iran für den "schlechtesten Deal" hält.

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    Sehr verhaltener Applaus

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    "Anstatt das Leben der Iraner zu verbessern, unterstützt der Iran Terroristen"

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    Nach Nordkorea ist nun der Iran dran.

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    Ausdrücklich bedankt er sich bei China und Russland, die die Sanktionen gegen Nordkorea mitgetragen haben. "Aber das reicht noch lange nicht", so Trump

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    "Die USA sind bereit, willens und fähig, es mit Nordkorea aufzunehmen. Wenn wir gezwungen werden, unsere Alliierten zu verteidigen, dann haben wir keine andere Wahl, als Nordkorea vollständig zu zerstören. Auch wenn ich hoffe, dass es nicht passieren wird,"

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    "Als wäre das noch alles nicht genug, bedroht Nordkorea nun auch noch mit Raketen und Atombomben die Welt"

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    Jetzt kommt er auf Nordkorea zu sprechen und erwähnt die diversen Menschenrechtsverletzungen der Diktatur

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    Donald Trump macht immer wieder deutlich, dass er zwar gewillt ist, mit anderen Staaten zusammenzuarbeiten, aber das für ihn die USA an allererster Stelle stehen wird

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    Trump erwähnt die Opfer, die die USA in ihrer Geschichte für anderen gebracht haben: etwa im Zweiten Weltkrieg an den "Stränden Europas".

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    "Die USA werden immer ein Freund sein, vor allem ein Freund der Allierten"

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    Trump kommt auf die US-Verfassung ("die älteste noch bestehende Verfassung der Welt") zu sprechen und leitet daraus sein Selbstverständnis von "America first" ab. Und appelliert an die UN-Mitglieder, das auch sie zuerst an ihre Staaten denken sollen.

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    Der US-Präsident spricht über den Marshall-Plan als großzügige Geste, um auf die Probleme der Gegenwart zu kommen.

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    Über das Militär kommt Trump schnell zu weltweiten Bedrohungen, wie Terrorismus und Staaten, die aus dem internationalen Gemeinschaft ausgeschert gekehrt sind. Er sagt nicht Nordkorea, aber die Diktatur hat er sicher im Kopf. Unter anderen.

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    Ein klassischer Trump: Er preist seine eigene Regierungsleistung. Unter anderem die Budgeterhöhung für das Militär, das das stärkste in der Geschichte sein wird.

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    Der US-Präsident bedankt sich zunächst für Hilfe ausländischer Regierungen für die Opfer von Hurrikan "Harvey" und "Irma"

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    Mit einer minimalen Verspätung von knapp fünf Minuten beginnt Trump seine Rede

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    Trump betritt den Saal der Vereinten Nation und wird vorgestellt

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    Bevor es losgeht, hier noch ein kleiner Schmankerl aus Trump Mikrofonprobe:
    http://www.stern.de/politik/ausland/donald-trumps-erste-un-rede--die-vereinten-nationen--gross--machen-7626482.html

  • Niels Kruse
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    Hier Trumps Ankündigung auf Twitter:

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    Als Themen erwarten Beobachter die Reform der UN ("zu teuer", "zu wenig effizient") und Nordkorea erwartet. Wie es heißt, soll er "sehr deutliche Worte" an Nordkorea richten.

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    Die Rede wird unter anderem auch von CNN International übertragen

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    Aktuell betritt Trump das Gebäude und spricht zu Reportern

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    Herzlichen Willkommen. Hier werden wir die erste Rede von Donald Trump vor den Vereinten Nationen live begleiten. Die Ansprache wird rund 15 Minuten dauern.