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Umstrittene Frauen-Aktivistinnen Was Femen zu ihrem Protest treibt


Wie funktioniert das System Femen? Als Sekte mit einem ausgeklügelten Geschäftsmodell. Zu der These kommt "Capital". In einem Video blickt das Magazin hinter die Kulissen der Oben-ohne-Aktivistinnen.

Als Frau mit blanker Brust in einem arabischen Land zu demonstrieren - das konnte natürlich nicht gut gehen. Und ging es auch nicht. Der Nacktprotest dreier Fermen-Aktivistinnen vor dem Justizpalast in der tunesischen Hauptstadt Tunis brachte die Frauen, darunter eine Hamburgerin, beinahe vier Monate ins Gefängnis. Das es letztlich nur einer wurde, verdanken sie einem Berufungsgericht, das dem internationalen Wehklagen nachgab.

Nach ihrer Entlassung war Josephine M., 20, ernsthaft verwundert ob der harschen Reaktionen gegen ihren Protest. "Unsere Werte, die wir verteidigen, sind die Gleichheit, die Freiheit der Frau. Das sind universelle Werte", sagte sie rechtfertigend in einem Interview. Offenbar haben diese Aktivistinnen noch Werte. Das Magazin "Capital" (das wie stern.de im Verlag Gruner + Jahr erscheint) hat sich mit dem Femen-Phänomen beschäftigt und musste mit Erstaunen feststellen, dass selbst die Gründerin der Gruppe eingestand: "Wir haben uns weitgehend von Inhalten distanziert", wie sie während er Recherche sagte.

In einem vierminütigem Clip blickt "Capital"-Autor Jens Brambusch hinter die Kulissen seiner Reportage, zeigt, wie die Frauen auf ihre Aktionen vorbereitet werden und lüftet das Geheimnis des Femen-Geschäftsmodells. Die ganze Reportage gibt es in der "Capital"-Ausgabe Juli 2013. zu lesen. Oder in der iPad-Ausgabe.

nik

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