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UN-Klimakonferenz in Katar Teilnehmer ringen um Kompromisse


Bei der UN-Klimakonferenz in Doha gibt es auch am Freitag keine Einigung über die zukünftigen Klimaziele. Bundesumweltminister Altmaier hatte zuvor zu mehr Tempo bei den Verhandlungen aufgerufen.

Bei der UN-Klimakonferenz in Doha ist am Freitag weiter um die Ausgestaltung der zweiten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls gerungen worden. Ein in der Nacht erarbeiteter Textentwurf sah für die zweite Periode einen Zeitraum bis zum Jahr 2020 vor. Allerdings sollen demnach im Jahr 2015 die Zusagen zur Emissionsminderung überprüft und möglicherweise nachgebessert werden. Zudem konzentrierten sich die Verhandlungen weiter auf Finanzfragen und einen Arbeitsplan für ein neues Klimaabkommen.

Bereits gestern hatte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) die internationale Gemeinschaft auf der UN-Klimakonferenz in Doha zu mehr Tempo und Ehrgeiz beim Klimaschutz aufgerufen. "Die dramatische Entwicklung des Klimawandels steht im scharfen Gegensatz zu dem langsamen Fortschritt unserer Arbeit", sagte Altmaier am Donnerstag in seiner Rede vor den Delegierten aus mehr als 190 Staaten. "Wir müssen unsere Anstrengungen beschleunigen", forderte der Minister. "Wenn wir so weitermachen, laufen wir Gefahr, die verzweifelten Hoffnungen vieler junger Menschen auf der ganzen Welt zu enttäuschen."

steh/AFP AFP

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