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VERKEHRSUNFALL: Todesfalle Tunnel

Wieder ein Tunnel, wieder in Österreich: Ein Reisebus ist am Morgen im Ambergtunnel bei Feldkirch in Vorarlberg frontal gegen ein Klein-Lkw geprallt. Mindestens drei Menschen kamen dabei ums Leben.

Bei einem neuen schweren Unfall in einem österreichischen Autobahntunnel sind am Mittwoch mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche verletzt worden. Ein Reisebus sei gegen 8.30 Uhr mitten im Ambergtunnel bei Feldkirch in Vorarlberg frontal gegen ein Klein-Lkw geprallt, berichteten österreichische Medien. In der Folge hätten sich mehrere Auffahrunfälle ereignet.

Getötet wurden nach Angaben des Rundfunksenders ORF die beiden Fahrer der zusammengestoßenen Fahrzeuge sowie ein Buspassagier. Wie viele Personen verletzt wurden, war zunächst unklar. Der 3,5 Kilometer lange Tunnel gehört zur Rheintalautobahn, die nach dem Unglück für den gesamten Verkehr gesperrt wurde.

Erst am Montag waren bei einem Feuerunfall im Gleinalm- Autobahntunnel in der Steiermark fünf Niederländer, unter ihnen drei Kinder, getötet worden. Der Minivan der Urlauberfamilie war nach dem Zusammenstoß mit einem von einem deutschen

Staatsbürger gelenkten österreichischen Pkw in Brand geraten. Der Pkw-Fahrer war auf die Gegenfahrbahn geraten und hatte so das Unglück verursacht. Er und drei Kinder erlitten schwere Verletzungen.

Der Ambergtunnel besteht wie der 8,3 Kilometer lange Gleinalmtunnel aus einer einzigen Röhre, durch den der Verkehr in beide Richtungen fließt.