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Gerüchte über Vermögen: 200 Milliarden Dollar - ist Putin der reichste Mensch der Welt?

Dass Wladimir Putin viel Geld besitzt, wird schon lange vermutet. Auch, dass es sehr viel Geld ist. Aber gleich 200 Milliarden Dollar? So hoch schätzt ein Großinvestor das Vermögen des Kreml-Chefs.

Dass Wladimir Putin nicht in Armut streben wird, ist kein Geheimnis - aber dass mehr als dreimal soviel Geld besitzt wie Bill Gates, überrascht schon

Dass Wladimir Putin nicht in Armut streben wird, ist kein Geheimnis - aber dass mehr als dreimal soviel Geld besitzt wie Bill Gates, überrascht schon

Über das private Vermögen von Wladimir Putin wird bereits seit Jahren gemutmaßt. Sicher war bislang: In Armut wird der Kreml-Chef nicht sterben müssen. Nun behauptet ein Russland-Kenner, dass der Kreml-Chef der reichste Mann der Welt sei - mit einem Vermögen von rund 200 Milliarden Dollar, so die Schätzung des amerikanischen Hedgefonds-Gründers Bill Browder, in einem Interview mit dem US-Sender CNN.

Zuletzt hatte die Russland-Expertin Karen Dawisha von der Miami University in Ohio Putins Vermögen auf 40 Milliarden Dollar geschätzt. Auch der russische Politologe Stanislaw Belkowski sprach 2007 im "Guardian" von diesem Betrag, deutete aber bereits an, dass dieser auch höher sein könnte.

Browder glaubt, dass Putin besonders in seiner ersten Amtszeit als Präsident Russlands viel Geld beiseite geschafft habe. Der Experte sieht besonders zwischen den Jahren 2001 und 2007, als Russland durch den Wirtschaftsboom viel Geld eingenommen hat, ein Ungleichgewicht von Ein- und Ausgaben des Landes. Das vorhandene Geld sei nicht ausreichend in Schulen, Straßen oder Krankenhäuser geflossen, so Browder zu CNN. Der verbliebene Rest sei dagegen in Immobilien, Schweizer Bankkonten, Aktien und Hedgefonds geflossen, die Putin, seiner Familie oder seinen Freunden gehörten.

Browder ist ein scharfer Kritiker Putins

Browder galt einst als Unterstützer Putins, als er mit seinem Investmentunternehmen Hermitage Capital Management zeitweise der größte Auslandsinvestor Russlands war. Doch das Verhältnis zwischen ihm und dem Staatpräsidenten verschlechterte sich im Laufe der Zeit und der Kreml-Chef löste die russischen Firmen des Hedgefonds-Experten wegen angeblicher Steuerhinterziehungen auf. Browders Anwalt starb einige Zeit später in russischer Haft aus bislang ungeklärten Umständen. Seitdem ist der Investor einer der schärfsten Kritiker Putins.

Putin selbst wies bislang sämtliche Spekulationen zu seinem angeblichen privaten Vermögen zurück, sieht sich nur in einer anderen Rangliste an der Spitze angekommen. "Ja, es ist wahr. Ich bin nicht nur der reichste Mann Europas, sondern der Welt. Ich sammele nämlich Emotionen", sagte der dem Sender Ntv 2008.

tob
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.