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Zentralafrika Südafrikanische Soldaten bei Kämpfen getötet


Am Sonntag brachten Aufständische die Hauptstadt Bangui unter ihre Kontrolle, bei den Kämpfen in Zentralafrika wurden mehrere Soldaten getötet. Präsident Bozizé floh offenbar ins Ausland.

Bei Kämpfen mit Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik sind mehrere Soldaten der in dem Land stationierten südafrikanischen Truppen getötet worden. Wie hoch die Verluste waren, konnte ein südafrikanischer Armeesprecher am Montag nicht sagen. Aus anderen Quellen verlautete, dass weniger als sechs Südafrikaner getötet worden seien. Südafrika hatte im Januar 200 Soldaten in die Zentralafrikanische Republik geschickt, um der Regierung von Staatschef François Bozizé zu helfen.

Die Aufständischen hatten am Sonntag die zentralafrikanische Hauptstadt Bangui unter ihre Kontrolle gebracht. Die Kämpfer der Bewegung Séléka stürmten auch den Präsidentenpalast. Bozizé war zuvor offenbar ins Ausland geflohen.

Die Rebellen hatten sich im Dezember im Norden des Landes gegen die Regierung erhoben. Auf internationalen Druck stellten sie die Offensive im Januar zunächst 75 Kilometer vor Bangui entfernt ein und schlossen einen Friedensvertrag. Später warfen sie Bozizé dessen Bruch vor und setzten ihre Offensive am Freitag fort.

ger/AFP AFP

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