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Militärübung "Landoperationen": Wenn Niedersachsen zum Kriegsgebiet wird

Zum Abschluss der Bundeswehrübung "Landoperationen" 2016 simuliert die Truppe den Ernstfall. Offiziersanwärtern soll so ein praxisnaher Eindruck vom Kriegsgeschehen vermittelt werden. Dabei wird auch scharf geschossen.

Ein Soldat in voller Montur auf dem Übungsgelände: Die Informationslehrübung "Landoperationen" findet jedes Jahr in Niedersachsen statt.

Ein Soldat in voller Montur auf dem Übungsgelände: Die Informationslehrübung "Landoperationen" findet jedes Jahr in Niedersachsen statt.

Auf einem speziellen Übungsgelände im niedersächsischen Munster zeigt die Bundeswehr derzeit wieder, wie ein militärischer Ernstfall aussehen könnte. Kampfpanzer pflügen sich durch schlammiges Gelände, Hubschrauber donnern im Tiefflug über die Truppen hinweg - die Informationslehrübung "Landoperationen" 2016 wirkt martialisch. Rauchgranaten explodieren, Maschinengewehrsalven sind zu hören, vieles erinnert tatsächlich an ein Kriegsgebiet.

Für viele junge Offiziere der Bundeswehr sollen die "Landoperationen" einen praxisnahen Eindruck vom Kampfgeschehen vermitteln: Die Übung soll der Ausbildung des Führungsnachwuchses der Bundeswehr dienen. Denn ein Großteil des Erlernten ist schließlich nur theoretisches Wissen. Eine Übung wie die "Landoperationen" 2016 soll helfen, den Nachwuchssoldaten einen praxisnahen Eindruck verschiedener Kampfszenarien zu vermitteln.

Zudem sollen verschiedene Truppengattungen hier ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, bei Landoperationen effizient zusammenzuarbeiten. Unsere Fotostrecke liefert einen Einblick in das Finale der diesjährigen "Informationslehrübung".

amt