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stern-Umfrage: AfD-Anhänger halten Muslime für gewaltbereiter als Christen

"Ist der Islam die Wurzel für islamistischen Terror?" 82 Prozent der Deutschen verneinen die Frage des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Anders viele AfD-Anhänger.

Auf einer Demo für die Meinungs- und Pressefreiheit in Hamburg - zeigen muslimische Verbände Flagge

Auf einer Demo für die Meinungs- und Pressefreiheit in Hamburg - zeigen muslimische Verbände Flagge

Nur eine Minderheit von 16 Prozent der Deutschen glaubt nach einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin stern, dass der Islam die Wurzel für islamistischen Terror ist, also Muslime grundsätzlich gewaltbereiter seien als Menschen, die anderen Religionen angehören. Eine breite Mehrheit von 82 Prozent teilt diese Auffassung nicht. Anders sieht das Meinungsbild bei den Anhängern der rechtskonservativen AfD aus: Von denen sind 63 Prozent der Ansicht, dass Muslime gewaltbereiter seien als Gläubige anderer Religionen.

Wer hat Angst vor dem Islam?

18 Prozent der befragten Bundesbürger äußern, dass der Islam eine Religion ist, die ihnen Unbehagen bereite. 79 Prozent verneinen das – darunter vor allem Anhänger der Grünen (91 Prozent) und der SPD (89 Prozent) sowie die 14- bis 29-Jährigen (86 Prozent). Auch in dieser Frage unterscheiden sich die Antworten der Sympathisanten der AfD von denen der übrigen Befragten: Eine Mehrheit von 56 Prozent der AfD-Anhänger gibt an, dass ihr der Islam Unbehagen bereite.

Nach den Terroranschlägen von Paris finden 63 Prozent der Befragten – darunter 77 Prozent der AfD-Anhänger –, dass sich muslimische Verbände in Deutschland stärker als bisher gegen radikale Islamisten zu Wort melden und engagieren sollten. 30 Prozent sind nicht dieser Meinung.

Mit Gewalt und Terror ist zu rechnen

Dass in absehbarer Zeit auch mit terroristischen Gewalttaten in Deutschland zu rechnen ist, befürchten 42 Prozent – im Dezember des vergangenen Jahres waren es nur 26 Prozent. Häufiger als die jeweils übrigen Befragten sind auch hier die Sympathisanten der AfD mit 53 Prozent vertreten.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 8. und 9. Januar 2015 im Auftrag des Magazins stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

Diese und weitere Umfragen ...

... lesen Sie im neuen stern, der am Mittwoch ab 18 Uhr als E-Mag und am Donnerstag am Kiosk erhältlich ist.

Werner Mathes
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.