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Auslandseinsätze der Bundeswehr: Anti-Piraten Mission "Atalanta" geht weiter

Der Bundestag mit einer großen Mehrheit die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes "Atalanta" vor Somalia beschlossen. Die Anti-Piraten-Mission sichert die Seehandelswege im Indischen Ozean.

Der Bundestag hat am Donnerstag mit großer Mehrheit die Verlängerung der Anti-Piraten-Mission "Atalanta" vor der somalischen Küste beschlossen. 487 Abgeordnete stimmten dafür, dass die Bundeswehr für ein weiteres Jahr bei der Sicherung der Handelswege am Horn von Afrika helfen soll. 68 Parlamentarier votierten dagegen, zwölf enthielten sich.

Mit der Verlängerung der "Atalanta"-Mission wurde auch eine Ausweitung des Einsatzgebietes beschlossen. An dem internationalen Einsatz im Indischen Ozean sind 320 deutsche Soldaten beteiligt.

In einer weiteren Abstimmung verlängerte der Bundestag am Donnerstag die deutsche Beteiligung an der EU-Mission "Althea" zur Stabilisierung des Friedensprozesses in Bosnien-Herzegowina um ein Jahr. Dort sind zur Zeit 120 deutsche Streitkräfte eingesetzt. Auch die Beteiligung von Bundeswehrsoldaten an dem Anti-Terror-Einsatz "Active Endeavour" im Mittelmeerraum wurde für ein weiteres Jahr gebilligt. Das Bundeskabinett hatte die Verlängerung der drei Auslandseinsätze am 10. November beschlossen.

Neben der Mission "Atalanta" hat der Bundestag auch die Auslandseinsätze in Bosnien der Anti-Terror-Einsatz im Mittelmeer verlängert.

AFP/APN
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