HOME

Bayerns Finanzminister Fahrenschon: CSU plant eigenes Steuerkonzept

Die CSU will ein eigenes Steuerkonzept vorlegen. Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon ist von der Parteiführung beauftragt worden, bis zum Herbst einen Vorschlag für eine Steuerreform zu erarbeiten.

Die CSU-Spitze will bis zum Herbst ein neues, abgespecktes Steuerkonzept ausarbeiten. Parteichef Horst Seehofer beauftragte damit den bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon. Entsprechende Medienberichte wurden am Donnerstag in CSU-Kreisen bestätigt. Konkret soll Fahrenschon den Angaben zufolge prüfen, wie der sogenannte Mittelstandsbauch im Steuersystem abgebaut und so die Mittelschicht entlastet werden kann. Eine Option ist demnach auch, dass der Spitzensteuersatz von derzeit 42 Prozent erst ab einem höheren Einkommen gezahlt werden muss - aktuell liegt die Grenze bei rund 52 000 Euro Jahreseinkommen. Zudem will die CSU das Steuersystem vereinfachen.

Zur Gegenfinanzierung solle Fahrenschon in diesem Zusammenhang auch überlegen, ob der Spitzensteuersatz angehoben werden muss, hieß es in CSU-Kreisen. Allerdings sei insgesamt schon an eine "gewisse Nettoentlastung" gedacht. Deren möglicher Umfang sei aber noch offen.

DPA/AFP / DPA