Brigadegeneral in den Ruhestand geschickt Grüne kritisieren Guttenbergs Entscheidung


Der sicherheitspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der Grünen, Omid Nouripour, hat die Versetzung des Brigadegenerals Henning Hars in den einstweiligen Ruhestand kritisiert.

Der sicherheitspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der Grünen, Omid Nouripour, hat die Versetzung des Brigadegenerals Henning Hars in den einstweiligen Ruhestand kritisiert. "Es sieht so aus, als würden unliebsame Querköpfe einfach deshalb rollen, weil sie eine andere Meinung vertreten als der Minister", sagte Nouripour der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe).

Es sieht so aus, als würden unliebsame Querköpfe einfach deshalb rollen, weil sie eine andere Meinung vertreten als der Minister

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) versetzte Hars nach einem Bericht des "Tagesspiegel" in den Ruhestand, weil dieser den Minister in einem Brief nach den Gründen für die Entlassung von Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan im November 2009 gefragt haben soll.

Nun habe Guttenberg von seinem Recht Gebrauch gemacht und Hars nach Paragraf 50 des Soldatengesetzes ohne Angabe von Gründen in den einstweiligen Ruhestand versetzt, berichtete die Zeitung.

AFP AFP

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