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Bundestagswahl SPD stärkste Kraft – "Viele wollen, dass der nächste Kanzler Olaf Scholz heißt"

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Olaf Scholz und die SPD waren am Sonntagabend in Feierlaune. Die ersten Hochrechnungen zur Bundestagswahl sahen die SPD knapp vor der Union an erster Stelle in der Wählergunst. Mit deutlichen Stimmengewinnen im Vergleich zur Bundestagswahl im Jahr 2017. Scholz leitete aus dem Wahlergebnis die Aufgabe zur Regierungsbildung ab: "Das ist eben auch sicher, dass viele Bürgerinnen und Bürger ihr Kreuz bei der SPD gemacht haben, weil sie wollen, dass es einen Wechsel in der Regierung gibt. Und auch weil sie wollen, dass der nächste Kanzler dieses Landes Olaf Scholz heißt." Armin Laschet ging gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vor seine Anhänger. CDU/CSU mussten ihr bislang schlechtestes Abschneiden bei einer Bundestagswahl hinnehmen. Trotz dieser herben Schlappe will die Union die Hoffnung auf eine Regierungsbildung mit ihr an der Spitze nicht aufgeben: "Bundeskanzler wird der, der im Deutschen Bundestag genau diese Gegensätze überwindet, eine Mehrheit findet, der jetzt gewählten Abgeordneten überall im Land. Und es muss ein Bundeskanzler sein für alle, die in Deutschland leben." Deutliche Zugewinne verzeichneten die Grünen, die mit Annalena Baerbock erstmals eine eigene Kanzlerkandidatin aufgestellt hatten: Sie kommen auf knapp 15 Prozent Prozent. Baerbock räumte ein, dass die Partei ihr Wahlziel verfehlt hat. "Aber wir können heute abend gemeinsam nicht nur jubeln. Wir sind erstmals angetreten in dieser Bundesrepublik, um als führende Kraft dieses Land zu gestalten. Wir wollten mehr, das haben wir nicht erreicht, auch aufgrund eigener Fehler zu Beginn des Wahlkampfes zu Beginn der Kampagne, eigener Fehler von mir. Aber wir stehen heute abend auch hier und sagen, diesmal hat es noch nicht gereicht, aber wir haben einen Auftrag für die Zukunft." Allerdings zeichnet sich bereits eine schwierige Regierungsbildung ab, da mehrere Koalitionen möglich sind. Den Ausschlag geben werden die zur Nummer drei aufgestiegenen Grünen und die FDP, die sich als viertstärkste Kraft etablieren könnte. De AfD kann mit mehr als zehn Prozent rechnen. Knapp wieder in den Bundestag einziehen könnte die Linke, die voraussichtlich auf 5,0 Prozent kommt.
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Die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz ist erstmals seit 2002 als stärkste Kraft aus der Bundestagswahl hervorgegangen. Scholz leitet am Wahlabend einen Regierungsauftrag der SPD ab.

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