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"Odyssey of the Seas" Corona-Fälle auf Meyer-Kreuzfahrtschiff – Hunderte Arbeiter sitzen fest

Zahlreiche Kunden warten auf die Öffnung einer Filiale von Aldi im Stadtteil Bult
Sehen Sie im Video: Corona-Tests in vielen Aldi-Filialen bereits nach kurzer Zeit ausverkauft.






Der Verkaufsstart von Corona-Tests für den privaten Gebrauch bei den Discountern Aldi Nord und Aldi Süd ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern auf enormes Interesse gestoßen. "Die Selbsttests waren aufgrund der hohen Nachfrage in vielen unserer Filialen bereits nach kurzer Zeit ausverkauft", teilte ein Specher von Aldi Nord mit. Von Aldi Süd hieß es ebenfalls, dass die Tests bereits am Vormittag in den meisten Filialen "erwartungsgemäß ausverkauft" gewesen seien. 
"Hierfür bitten wir unsere Kunden um Verständnis", erklärte eine Aldi-Süd-Sprecherin. Die gute Nachricht sei aber, dass bereits weitere Ware unterwegs sei und schon in der kommenden Woche Nachschub kommen werde. "Wir sind stolz darauf, als erste Händler Corona-Selbsttests anbieten zu können, gleichzeitig hat uns das Interesse in dieser Intensität doch überrascht", fügte sie hinzu.
Auch Aldi Nord erklärte, dass die Märkte "in den nächsten Tagen" mit neuen Selbsttests beliefert würden. "Daran arbeiten wir mit Hochdruck und setzen dabei auf die Lieferfähigkeit unserer Partner", teilte der Sprecher mit. Zugleich betonte er, dass es dem Unternehmen wichtig gewesen sei, auch angesichts der im Vorfeld erwarteten großen Nachfrage nicht mit dem Verkauf zu warten. "Die Selbsttests sind ein wichtiger Baustein in der Bekämpfung der Pandemie und wir möchten alles uns Mögliche tun, um dabei zu unterstützen", erläuterte er.
Aldi hatte die Abgabemenge auf eine Packung pro Kunde begrenzt. Zu größerem Andrang vor den Filialen kam es nach Angaben von Aldi Nord am Samstag vor vielen Märkten nicht. "Nur vereinzelt warteten vor der Öffnung schon einige Kunden vor der Filiale", hieß es. "Wenn es Schlangen gab, so haben diese sich schnell wieder aufgelöst."
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Sie sind auf einem Kreuzfahrtschiff und dürfen nicht es nicht verlassen. Unfreiwillig sitzen Hunderte von Arbeitern auf der "Odyssey of the Seas" in Bremerhaven fest – wegen zwei Corona-Fällen. 

Wegen zwei Coronavirus-Fällen auf dem neugebauten Kreuzfahrtschiff "Odyssey of the Seas" sitzen Hunderte Arbeiter auf dem Boot fest. Sie dürfen es nach Anordnung des Hafenärztlichen Dienstes vorerst nicht verlassen, wie die Meyer-Werft  mitteilte. Bei zwei Arbeitern war demnach das Virus festgestellt worden, der Luxusliner liege daher vorerst in Bremerhaven fest, wie ein Werftsprecher sagte.

Laut der Meyer-Werft waren die Fälle am Mittwoch bekannt und am Donnerstag mit PCR-Tests bestätigt worden. Die Infizierten seien separiert worden. Ob sie zwischenzeitlich von Bord gebracht wurden, war laut Sprecher nicht bekannt. Weitere Fälle gebe es bislang nicht. Die Mannschaft werde täglich getestet, über das weitere Vorgehen werde noch mit den Behörden beraten, hieß es.

Keine Freigabe für  "Odyssey of the Seas"

Ein Sprecher der Senatorin für Gesundheit teilte auf Anfrage mit, dass es aktuell keine laborbestätigten Fälle auf dem Schiff gebe. Wegen Verdachtsfällen und Kontaktpersonen an Bord ermittele der Hafenärztliche Dienst aktuell jedoch. Deshalb sei noch keine Freigabe für das Schiff erteilt worden.

Die "Odyssey of the Seas" war am vergangenen Wochenende über die Ems Richtung Nordsee überführt worden. Die Endausrüstung der "Odyssey of the Seas" soll nun in Bremerhaven stattfinden.

nik DPA

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