CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat die Ablehnung einer Zusammenarbeit mit der AfD mit ungewöhnlich scharfen Worten bekräftigt. "Es wird dort keine Zusammenarbeit geben", sagte Hoffmann am Dienstag bei der Klausurtagung der CSU-Bundestagsabgeordneten im bayerischen Kloster Seeon vor Journalisten. "Und zwar deswegen, weil die AfD aus Sicht der Union – und ich sag das in dieser Deutlichkeit, meine Damen, meine Herren – nichts weniger ist als der Erzfeind."
CSU-Landesgruppenchef Hoffmann: "Erzfeinde" muss man bekämpfen
Denn die AfD verrate im Kern all das, "was dieses Land groß gemacht hat, und woran die Union, meine Damen, meine Herren, jemals geglaubt hat". Hoffmann nannte die Anbindung Deutschlands an den Westen, seine Verankerung in der Nato und den EU-Binnenmarkt. "Und Erzfeinde muss man bekämpfen, weil sie
wollen einen zerstören", sagte Hoffmann. "Und mit jemandem, der einen zerstören will, kann man nicht zusammenarbeiten."
CSU-Politiker hatten die AfD wiederholt mit ähnlicher Begründung scharf kritisiert. So hatte der CSU-Vorsitzende Markus Söder die AfD als "Feind" und mit Blick auf die Positionen von AfD-Politikern zum russischen Präsidenten Wladimir Putin als "Verräter" und "Hofnarren Putins" bezeichnet.