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Zum 40. Geburtstag: Von der Öko-Opposition zur Regierungspartei: Wie sich die Grünen verändert haben

Ein bisschen Nostalgie, viel Selbstbewusstsein, großes Lob vom Bundespräsidenten – ihren 40. Geburtstag feiern die Grünen ausführlich. Auf der Bühne gibt es sogar die Anregung, doch mal über einen neuen Parteinamen nachzudenken.

Am 13. Januar 1980 gründen die grünen, alternativen und bunten Gruppierungen in der Bundesrepublik nach heftigen Auseinandersetzungen eine Bundespartei mit dem Namen "Die Grünen". Der neue Parteivorstand der Grünen (von links nach rechts) Schriftführer Rolf Stolz und die drei gleichberechtigten Vorsitzenden August Haußleiter, Petra Kelly und Norbert Mann geben am 27. März 1980 in Bonn eine Pressekonferenz. 

Am 13. Januar 1980 gründen die grünen, alternativen und bunten Gruppierungen in der Bundesrepublik nach heftigen Auseinandersetzungen eine Bundespartei mit dem Namen "Die Grünen". Der neue Parteivorstand der Grünen (von links nach rechts) Schriftführer Rolf Stolz und die drei gleichberechtigten Vorsitzenden August Haußleiter, Petra Kelly und Norbert Mann geben am 27. März 1980 in Bonn eine Pressekonferenz. 

DPA

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Grünen zum 40-jährigen Bestehen viel Lob, aber auch mahnende Worte mit auf den Weg gegeben. "Mit Ihrem Erfolg wächst auch Ihre Verantwortung", sagte Steinmeier am Freitagabend in Berlin zum Auftakt der Jubiläumsfeier. "Die Verantwortung, andere Interessen nicht zu übersehen, andere Bedürfnisse nicht gering zu schätzen." Seit der Gründung der Partei in Westdeutschland 1980 hätten sie Deutschland verändert, es sei offener, vielfältiger, menschlicher und moderner geworden. 

In Karlsruhe hatten damals am 13. Januar mehr als 1000 Delegierte in einer recht chaotischen und kontroversen Versammlung die Bundespartei Die Grünen gegründet. Am Freitag feierten die rund 1000 Gäste auch die Gründung des ostdeutschen Bündnis' 90 vor 30 Jahren. 1993 hatten sie sich - trotz heftiger Konflikte - zusammengeschlossen und heißen nun seitdem Bündnis90/Die Grünen. Marianne Birthler vom damaligen Bündnis 90 regte am Freitag an, zu diskutieren, "ob wir das weglassen und dann nur noch Bündnisgrüne heißen". Es folgte Applaus - unter anderem von den Parteichefs Robert Habeck und Annalena Baerbock. 

Ökologie in der Politik etabliert

Steinmeier sagte, die Ökologie sei seit 1980 aus der Politik nicht mehr wegzudenken. "Mehr noch: Ökologie und Nachhaltigkeit sind zum Maßstab von Politik geworden", auch über die Grünen hinaus. Diesem Kern seien sie über die Jahre treu geblieben. Sie hätten mit der Zeit aber auch gelernt, "schwierige Entscheidungen zu treffen, Kompromisse einzugehen, Verantwortung zu übernehmen", sagte Steinmeier. "Wer Politik macht, nicht um recht zu haben, sondern um die Welt zu verändern, der muss oft genug die reine Lehre hinter sich lassen."

Video: Grüne feiern 40 Jahre Jubiläum

Mit Blick auf das gesellschaftliche Klima in Deutschland lobte Steinmeier die Grünen als Beispiel dafür, was aus Umbrüchen und Kritik an staatlichen Institutionen entstehen könne. Wer die Demokratie als "System" verschreie und sich anmaße, einen "wahren Volkswillen gegen die da oben" zu verteidigen, wer Parlamente und freie Medien verächtlich mache, lege die Axt an das Fundament der Demokratie. Die Grünen hätten einen besseren Weg gewiesen und das Land verändert, weil sie den "langen Marsch durch die Institutionen" gewagt hätten - "und ganz offensichtlich heil am anderen Ende rausgekommen sind."

Neben dem Bundespräsidenten kamen auch prägende Männer und Frauen der Grünen-Geschichte und -Gegenwart zu Wort, darunter Hans-Christian Ströbele, der als erster Grüner ein Direktmandat in einer Bundestagswahl gewonnen hatte, Ex-Außenminister Joschka Fischer und die Klimaaktivistin Luisa Neubauer.

ivi / fin / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?