VG-Wort Pixel

US-Wahl 2020 Wie viel Trump steckt in mir? Fragen Sie den Trump-O-Mat

Die Web-Seite Trump-O-Mat
Auf der Webseite trump-omat.de kann man testen, wie viel Donald Trump in einem selbst steckt.
© Screenshot trump-o-mat
Laut Umfragen halten die Deutschen von Donald Trump in großer Mehrheit wenig bis nichts. Doch das, was man ablehnt, übt auch eine Faszination aus. Wie viel Trump steckt in mir? Wer sich das heimlich schon gefragt hat, kann jetzt die Antwort bekommen.

Die wichtigste Frage muss man sich vorab selber stellen: Will ich das auch wirklich wissen? "Wie viel Trump steckt in mir?", fragt die Webseite Trump-O-Mat aus Anlass der US-Wahlen, die am kommenden Dienstag (endlich) über die Bühne gehen (sollen). Hierzulande hätte der amtierende US-Präsident laut Umfragen ja praktisch keine Chance, gewählt zu werden. Aber da gibt es ja noch die Faszination des Bö..., na, sagen wir, des Fremden.

Betrieben wird der Trump-O-Mat vom niederländischen Unternehmen Kieskompas – zu deutsch: Wahlkompass. 2007 wurde die Firma an der Universität Amsterdam gegründet. Das Kerngeschäft ist die Entwicklung von Online-Wahlhilfen für politische Wahlen – und zwar unter Beteiligung von Wissenschaftlern. Hierzulande kennt man von Bundes- und Landtagswahlen den Wahl-O-Mat, der von einem Konkurrenten von Kieskompas betrieben wird. Aber auch die Trump-O-Mat-Betreiber waren in Deutschland schon aktiv – mit Online-Wahlhilfen zur OB-Wahl in Frankfurt/Main 2018, zu Europa- und Landtagswahlen und auch zu Bundestagswahlen (2013 und 2017).

+++ Wollen Sie's wissen? Hier geht's zum Trump-O-Mat +++

Donald Trump: Was wäre wenn ich ihn wählen könnte?

Der Trump-O-Mat funktioniert im Wesentlichen nach demselben Prinzip wie der Wahl-O-Mat. Er ist also praktisch eine Wahlhilfe, ein Was-wäre-wenn-ich-Trump-wählen-könnte. Kein psychologischer Test also! Gottseidank, das macht es leichter, mit dem Ergebnis klar zu kommen. Ja, ich gebe zu, ich habe es nicht auf null Prozent Trump gebracht. Nur, falls Sie sich das fragen sollten. Aber immerhin: Man müsste schon Donald Trump selbst sein, um aus meinem Ergebnis einen überwältigenden Sieg für den Alternativ-Fakten-König herauszulesen. 

Eigentlich müsste die Einstiegsfrage also lauten: Wie weit stimme ich mit der Politik von Donald Trump überein? Und so klickt man sich durch weitgehend erwartbare Fragen und Statements wie "Die US-Regierung hat auf die Covid-19-Pandemie gut reagiert",  "Die USA sollen die Mauer an der Grenze zu Mexiko fertigstellen" oder "Die Black-Lives-Matter-Bewegung ist ein gerechtfertigtes Mittel, um Rassismus zu bekämpfen". Dass die Antwort-Buttons im republikanischen Rot gehalten sind, muss einen übrigens nicht irritieren, es werden auch blaue Antworten gewertet. Und: Es gibt nicht nur yes or no – anders als "gefühlt" in der US-Politik.

Vom Wahl-O-Maten kennen wir, dass man manchmal vom Ergebnis doch überrascht ist. Wer gar nicht mag, was er zum Schluss gezeigt bekommt, dem sei gesagt: Im Menü der Seite findet sich der Punkt "Antworten löschen".


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker