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Forsa-Umfrage: Union erstmals bei 50 Prozent

Union erstmals bei 50 Prozent - Angela Merkel knapp hinter Schröder

Hamburg - Nach der Zwei-Drittel-Mehrheit bei den bayerischen Landtagswahlen erzielt die Union in dieser Woche ein weiteres Rekord-Ergebnis: 50 Prozent der Bevölkerung würden CDU/CSU wählen, wenn jetzt Bundestagswahl wäre. Das ergab die wöchentliche Forsa-Umfrage zur Parteipräferenz im Auftrag von stern und RTL, die in dieser Woche bereits am Mittwoch veröffentlicht wird. Im Vorwochenvergleich kann die Union damit drei Prozentpunkte zulegen. Die SPD stürzt dagegen um weitere zwei Punkte ab. Damit erreichen die Umfragewerte der Sozialdemokraten zum zweiten Mal in diesem Jahr den Tiefststand von 26 Prozent - zuletzt lagen sie im Mai bei diesem Wert. Die Grünen gewinnen leicht dazu, 12 Prozent der Befragten stimmten für den kleinen Koalitionspartner (+ 1 Prozentpunkt). Die Liberalen verlieren einen Punkt und liegen nun bei sechs Prozent der Stimmen. Die PDS erhält drei Prozent, die sonstigen Parteien ebenfalls.

Auch CDU-Chefin Angela Merkel profitiert vom Aufwind für die Union. Erstmals seit Februar diesen Jahres liegt die mögliche Kanzlerkandidatin in der Wählergunst nur noch knapp hinter Gerhard Schröder. Forsa ermittelte für stern und RTL, dass 39 Prozent der Befragten Angela Merkel direkt zur Kanzlerin wählen würden. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Damit liegt die Parteivorsitzende der CDU nur noch einen Prozentpunkt hinter Bundeskanzler Schröder. Er verliert im Vorwochenvergleich einen Punkt und liegt nun bei 40 Prozent. 21 Prozent der Befragten würden keinen der beiden Parteivorsitzenden zum Kanzler wählen.

Zur Feststellung der Parteien- und der Kanzlerpräferenz befragte Forsa vom 22. bis 26. September im Auftrag des stern und RTL 2516 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/-2,5 Prozentpunkten.