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Halberstadt: Braune Horror Show

Neonazis gehören in Halberstadt zum Stadtbild: Sie stolzieren mit Wikingertätowierungen und Runen-T-Shirts durch die Straßen. Jüngst verprügelten sie eine Theatergruppe. Jetzt ringt die Stadt um ihr Image. Doch nicht jeder kämpft gegen den Stempel "Braune Hochburg".

Von Bernd Volland

Ist alles doch nicht so schlimm. "Wir haben keineswegs so viele Stornierungen von Touristen, wie behauptet wird", sagt der Oberbürgermeister gleich zu Eingang. Na, Gott sei Dank! Natürlich, furchtbar, was passiert ist, und ja, Halberstadt habe ein Problem mit Rechtsextremismus. Allerdings trüge die Stadt ja in den Medien auch den "Stempel Braune Hochburg", seit man vergangenes Jahr auf Druck der NPD ein Konzert von Konstantin Wecker absagte. Was für ein "Imageschaden".

In der Nacht zum 9. Juni kratzten die örtlichen Neonazis wieder am Image. Ein Dutzend Sänger und Statisten des Nordharzer Städtebundtheaters ging nachts von der Premieren-Feier ihrer "Rocky Horror Show" über eine beleuchtete Kreuzung, gleich beim Theater, dort wo die Friedenallee zur Harmoniestraße wird. Eine Horde Neonazis saß vor einem dichtgemachten Veranstaltungshaus, sie stürzten sich auf die Männer der Gruppe, vermutlich, weil einer davon einen Irokesenschnitt trug, und ein paar Worte waren vorher auch gefallen. Schlagen und Treten, Fäuste und Stiefel. Auch als die Opfer schon am Boden lagen, kickten sie gegen die Köpfe wie gegen Fußbälle. Die Blutspuren kleben noch fast eine Woche nach der Tat auf dem Teer der Straße.

"Halberstadt ist auch nicht schlimmer als viele andere Städte."

Der Oberbürgermeister spricht mit sanfter Stimme, und wenn er sich ertappt, dass seine Hände mitreden, legt er sie sofort wieder gezähmt auf dem Tisch ab. Man könnte sagen: Herr Henke von der Linken ist nett. Vielleicht sieht er sich in diesen schweren Tagen als das Gesicht seiner Stadt. Und das soll zeigen: Wir sind nicht so hässlich, wie jetzt behauptet wird, wir sind schön, bis auf dieses eine Problem. Es wirkt ein bisschen, als hätte einer ein bösartiges Geschwür im Gesicht, aber im Spiegel sieht er immer nur seine schönen Augen. Henke sagt: "Halberstadt ist auch nicht schlimmer als viele andere Städte."

Es hört sich fast an, als ob er tatsächlich glaubt, dass das Problem dadurch unbedeutender würde anstatt dringlicher. Weil Halberstadt kein furchtbarer Sonderfall ist, sondern ein Paradebeispiel dafür, wie hilflos Zivilgesellschaft und Staat rechter Gewalt gegenüberstehen.

Polizisten wird misstraut

An einem Tisch in einem Restaurant sitzen sieben junge Menschen und erzählen von Zorn und Angst. Wie die Streife spät und ohne Blaulicht angerollt sei. Wie sie die Polizisten aufforderten, die Täter festzunehmen, die seelenruhig in Blicknähe standen, als ob sie wüssten, dass sie nichts zu befürchten haben, und wie die Beamten aber erst mal die Personalien der Opfer aufnahmen. Wie eine der Glatzen noch mal vorbeiradelte, und eine zweite Streife ihm trotz Überredungsversuche erst folgte, als ein Verletzter selbst dem Täter hinterher spurtete. Wie sie den einschlägig vorbestraften Nazi fassten, und ihn wieder laufen ließen. Wie die Beamten mit ihrem Dienstbus abfuhren und vier Frauen und einen Mann trotz Bitte um Geleit nachts alleine am Tatort zurückließen. Wie die fünf dann eine grölende Gruppe der Täter entdeckten, die Polizei riefen, die aber 15 Minuten brauchte, die Männer waren weg. Und wie am nächsten Tag bei der Vernehmung eine Beamtin eine Zeugin sehr eindringlich fragte, ob sie denn wirklich ihre Kritik an der Polizei im Protokoll festgehalten haben wolle.

Sie sitzen hier und reden, alle waren sie dabei in jener Nacht. Keinem der Theaterleute kann man seine politische Gesinnung ansehen, bis auf Alexander mit dem Irokesenschnitt, der nicht nur in der Show sondern auch wirklich Punk ist. Sie sind, was man normal nennt, wenn man zum schönen Teil des Gesichts von Halberstadt gehört, den Männer wie der Bürgermeister in diesen Tagen besonders loben: Vergesst nicht unsere beiden Gymnasien, den Domschatz, die jüdische Moses-Mendelssohn-Akademie, unsere Fachhochschule, das John-Cage-Orgel-Projekt, und natürlich unser Theater! Es hat auch sie erwischt. Und jetzt ist es schwer, weiter so zu tun, als ob das ewige Geschwür nicht wuchert.

"Nachts geh ich nicht auf die Straße"

Ein krankenhausreif geschlagener Punk ist vielerorts nicht mal mehr eine Meldung in der Lokalzeitung wert, wie die mobile Opferberatung in Halle sagt. Und wie sich die wenigen Ausländer fühlen, die durch diese Stadt gehen: Man möchte es besser nicht wissen.

Aber es sind Geschichten aus dem Bürgertum, die die jungen Leute erzählen. Von dem Freund, der von Nazis aufgemischt wurde, weil er deren Auto berührt habe. Von den Glatzen, die Flaschen auf Robert warfen, er floh in den Bahnhof, habe die Polizei gerufen, die habe erst mal ausgiebig seine Personalien aufgenommen. Von einem schreienden Mädchen nach einer Naziattacke, das von Polizeibeamten zu hören bekommen habe, das sei Ruhestörung. Und wie viele sich jetzt gemeldet hätten, die sich nicht trauten, Anzeige zu erstatten!

"Es gibt zwei Parteien, denen ich in Halberstadt aus dem Weg gehe: den Nazis und der Polizei", sagt Robert, eine Naht mit zwei blauen Fäden über der Lippe, ein glatter Durchschlag, Schlagring vermutlich.

Eine Frau, Ende 50, ohne Namen, aus einer anderen Welt als die Theaterleute, steht vor einem kleinen Laden in der Rathauspassage, in dem neben Tischtüchern und Häkeldecken ein Regal mit Nordmannen-Devotionalien aus Gusseisen steht wie ein Fremdkörper, Drachen und Keltenkreuze, das verkauft sich gut hier. "Nein, ich habe keine Meinung", sagt sie, aber redet weiter, "ich halte mich da raus, aber gut finde ich das natürlich nicht, die Gewalt. Meine beiden Söhne sind vernünftig, die gehen Ärger aus dem Weg." Aber Ärger aus dem Weg zu gehen, heißt in Halberstadt, sich zu verstecken, wenn man nicht die Kleidung trägt, die die Nazis genehmigen. "Ja, das ist nicht schön. Aber so schlimm ist unser schönes Halberstadt auch nicht, wie es gemacht wird. Gut, nachts geh ich auch nicht auf die Straße und mein Mann hat immer Pfefferspray dabei, wenn er morgens um fünf zur Arbeit geht. Damals wurde gegen die Nazis demonstriert, das war ja auch gut. Da hab ich vom Balkon zugeschaut. Aber ich kannte dort keinen, alles fremde Gesichter."

Demos gegen Rechts

Rainer Neugebauer ist einer davon. Er hat die Gegen-Veranstaltung mitorganisiert, als vergangenes Jahr hier die Neo-Nazis demonstrierten. Er ist Soziologe, Professor an der hiesigen Fachhochschule und Mitglied im "Bürgerbündnis für ein gewaltfreies Halberstadt", das so genannt wurde, weil einige Gründer meinten, "Bündnis gegen Gewalt" höre sich doch so destruktiv an. Er schätzt, dass 15 bis 20 Prozent der Halberstädter eine zumindest latent ausländerfeindliche Gesinnung haben. Und warum nicht auch in der Stadtverwaltung oder bei der Polizei? Und dazu noch die vielen, die gleichgültig sind, keine Meinung haben.

"Wir müssen diese Leute gewinnen", sagt er. Man stelle sich das vor: Eine offene Kreuzung. Taxifahrer standen dort. Aber keiner half den Theaterleuten. "Wenn es ein Klima gebe, wo alle schreien würden, die Polizei rufen würden, dann wäre das schon ein Fortschritt." Dafür organisieren die aufgeklärten Kämpfer Demonstrationen, führen Podiumsdiskussionen. Aber manchem kommt es in Halberstadt vor, dass dort immer dieselben aufrechten Leute sitzen, die sich eh einig sind. Neugebauer ist ein außergewöhnlicher Mann, hochintelligent, gebildet, engagiert und voller Ideale aber vielleicht macht gerade das es manchmal schwierig. Er ist ein 68er aus dem Westen in einer Stadt, in der 68 nie stattfand. Einmal schrieb er einen Kommentar für das Halberstädter Tagblatt, in dem erörterte er zum Einstieg über zwei Absätze die richtige Zitierweise eines Hölderlin-Gedichts, man weiß nicht genau, ob die Frau aus der Marktpassage ihn gelesen hat.

Wer zu den Glatzen gehört, gehört zu den Siegern

Unten auf dem Markt sitzen zwei Jugendliche, die Sekundarschule haben sie gerade hinter sich und jetzt mit Glück Lehrstellen bekommen. Sie tragen keine Naziklamotten. Sie verstehen den ganzen Wirbel nicht. "Hier wird jede Woche einer aufgehauen. Von uns hat mindestens jeder Zweite eine Waffe." Er zeigt sein Butterfly-Messer. Der andere hat seinen Schlagring heute zu Hause gelassen. "Haben Sie etwa noch nie einem auf die Fresse gehauen?" Nein. Er will das gar nicht glauben. In seinem Halberstadt hauen sich alle irgendwann mal auf die Fresse. Die Linken, die Neutralen, die Nazis. "Aber die Nazis haben wenigstens Stil. Die stehen auf Demos zusammen. Und wer sie anmacht, wird platt gemacht."

Sie sagen, sie seien weder rechts noch links. Aber am Schluss könnte das ihre politische Lektion sein: Wer zu den Glatzen und Runen-T-Shirt-Trägern gehört, gehört zu den Siegern in ihrer Straßenkampfwelt. Hier regieren nicht die Klügsten und Fleißigsten, hier kann der Dümmste siegen, wenn er brutal genug ist. Dafür braucht es keine politische Finesse, von der es mittlerweile auch in Halberstadt Mode ist, sie manchem NPD-Funktionär nachzusagen. Es reicht, wenn sich die Nazis auf der Straße zu den Helden der jungen Unterschicht prügeln dürfen, und zugleich viele junge gebildete Halberstädter wegziehen, weil sie sich nicht sicher fühlen. Es ist ein Teufelskreis.

Und es nicht der einzige, Christiane Marschalk weiß das. Die Polizeipräsidentin sitzt in ihrem Büro und betreibt zum werweißwievielten Mal in diesen Tagen Vertrauensarbeit. Wenn die Bürger nicht mehr anzeigen, kann die Polizei kaum mehr eingreifen, aber wenn die Bürger der Polizei nicht trauen, werden sie weniger anzeigen. Wer Beschwerden hat, solle sich doch bitte an sie wenden, sagt sie. 99 Prozent ihrer Beamten leisteten gute Arbeit, sagt sie, sie habe keinen Hinweis, dass es unter ihren Polizisten Nazi-Sympathisanten gebe. Die Zettel mit rechtsextrem angehauchter Werbung, die im Foyer eines Reviers entdeckt wurden, müssten nicht von Beamten stammen. Dass in Halberstadt in der Tatnacht nur drei Streifen im Einsatz waren, sei nicht das Problem, der Einsatzleiter hätte nur Verstärkung aus den Nachbarkreisen rufen müssen. Was soll sie auch sagen? Die engagierten Bürger der Stadt loben ihre Courage, immerhin hat sie sofort Fehler bei der Theaterschlägerei eingeräumt, und den Einsatzleiter in den Innendienst versetzt. Aber sie fragen sich, ob all ihre Beamten auf der Straße kompetent sind, zu wenig junge Polizisten, zu viele in der Verwaltung statt draußen.

Nazis gehören zum Stadtbild

Auf der Straße sieht man die Nazis überall, auch wenn die Polizei nur ein Potenzial von 60 Rechtsextremisten im ganzen Landkreis verzeichnet hat, das hört sich nach wenig an, allein die Stadt hat 40.000 Einwohner. Aber es sind nur jene, mit denen Polizei oder Verfassungsschutz schon mal zu tun hatten, die in den Karteien. Aber draußen auf der Straße gibt es kaum eine Ecke, an der man sie nicht sieht, Glatzen, Männer mit Tolle, mit Wikingertätowierungen und Runen-T-Shirts, die mit breiter Brust über den Marktplatz stolzieren. Die sich mit Nazi-Klamotten bei "Ragnarök" eindecken, dem Laden, wo auch Schlagstöcke verkauft werden, in einem Haus das der städtischen Wohnbaugesellschaft gehört. Der Mietvertrag wurde jetzt erst gekündigt.

Vor einem Plattenbau an der Richard-Wagner-Straße sitzt einer im Ragnarök-Shirt neben ihm acht Kumpels und Mädchen, höchstens 20 Jahre alt, sie tragen "White Power"-Pullis, Lonsdale-Hemden und an ihren Kappen sind Pins mit der Zahl 88, der achte Buchstabe im Alphabet ist H, und 88 heißt "Heil Hitler". Sie trinken Eistee aus Kartons und Selbstgemixtes aus Plastikflaschen und klopfen die üblichen Nazisprüche über KZs, und dass die Ausländer das Land kaputt machten. Sie sagen, sie selbst hätten keine Zukunft. Keine Lehrstelle, oder arbeiteten für einen Euro die Stunde. Und hier in der Stadt gebe es nichts für sie, keine Jugendclubs und keine Kneipen.

Ein Mann Mitte 40 kommt vorbei, sie sprechen ihn an, er soll auch was zur Presse sagen. Er sagt, mit dem Überfall auf die Theaterleute hätten die Nazis der Stadt einen Bärendienst erwiesen. Dann diskutieren sie über Deutschtum. Bevor er geht, fragt er, ob man ihm ein Exemplar des Heftes schicken könne, nur seine Adresse will er lieber nicht vor den Jugendlichen hier diktieren. "Meine Wohnung soll so bleiben, wie sie ist", sagt er. Also nicht, dass die hier ihm etwas tun würden. "Aber das sind die Zuträger für die Älteren. So funktioniert das hier", sagt er. Es ist die Meinungsfreiheit für diesen Teil der Halberstädter. Er sagt zu den Jugendlichen: "Ist ja gut, dass man miteinander reden kann." Ein Mädchen aus der Gruppe sagt: "Wir wissen, wo wir dich finden." Sie lacht, als sei es nur ein Scherz. Der Mann lacht mit und trottet davon. Er kennt die Machtverhältnisse, in diesem Teil von Halberstadt, wo die Jugendlichen sich vom Staat vergessen fühlen.

"Is richtig, dass die weg gehauen wurden"

Dabei hat der Staat die Stadt natürlich nicht vergessen. Angela Kolb, die Justizministerin von Sachsen Anhalt ist bei Theater-Intendant Andre Bücker zu Besuch. Sie hat eine Wohnung in der Stadt, sagt, sie sei Halberstädterin "von ganzem Herzen". Sie hat härtere Strafen für rechte Gewalttäter gefordert. Das hört sich gut an. Aber zwang das Strafgesetz auch bisher zu Bewährungsstrafen für rechte Schläger? Und dazu, dass es drei Jahre dauern kann, bis alle Täter verurteilt sind, wie hier in Halberstadt als vier Nazis einen Liberianer zusammenschlugen? Die Tat wurde vor Gericht als unpolitisch gewertet. "Man muss den Einzelfall sehen, um das zu bewerten", sagt sie.

Auch der Innenminister ist gekommen, er steht vor dem Bus, mit dem das Ensemble zur ersten Aufführung nach der Attacke gefahren wird. Das Musical wurde auch schon vorher außerhalb im Freilufttheater auf einem Berg gespielt. Holger Hövelmann lobt, dass sie sich jetzt nicht "einigeln", verspricht, dass man die Täter "schnell und hart bestrafen" werde, und dass das Wetter heute schön ist. Schade ist nur, dass er sich am längsten mit den Maskenbildnerinnen unterhält, die gar nicht dabei waren und dass die tatsächlichen Opfer abseits stehen. Immerhin wird er ein paar Tage drauf in einem offenen Brief seine Beamten kritisieren. Und jetzt zeigt er Präsenz. Und wie an den meisten Plätzen in Halberstadt zeigen in dieser halben Stunde auch die Nazis Präsenz, immer wieder schlendern ein paar auf der Straße vorbei mit Odin-Tätowierungen, Thor-Steinar-T-Shirts, einer zeigt mit den Finger in den Hof und lacht. Und zwei andere sagen: "Is richtig, dass die weg gehauen wurden. Alles Zecken." Theaterleute sind Zecken? "Weghauen." Und der vierte Täter, der gestern verhaftet wurde, "den kenn ich, is eh bald wieder raus." Aber das kann der Innenminister nicht hören, denn jetzt sagt er noch ein paar Sätze über harte Strafen und schnelle Ermittlungen ins Mikrofon im Bus, bevor er zu seinem Auto geht.

Viele wollen weggehen

Der Bus fährt los, raus aus dieser Stadt, die vielleicht wirklich so ist wie viele andere. Zum Theater auf dem Berg, wo nur der schöne Teil des Gesichts sich zeigt. Über hundert Schüler der beiden Halberstädter Gymnasien sind gekommen. Jugendliche, wie Susanne, die mit ihrer Freundin Elisabeth den Schülerbesuch organisiert hat, man müsse sich zeigen, sagt sie. Sie ist 17, klug und hoffnungsvoll, zahllose Schüleraustauschstationen im Ausland. Die Schüler auf den Gymnasien sind politisch sehr engagiert. Bald organisieren sie ein Fest gegen Rechts. Susanne sagt: "Die Nazis sind nicht Halberstadt, sie sind nur ein Teil." Unten beginnt die Show mit der Trauungsszene, die Zuschauer werfen Reis auf die Bühne. Die Zivilisierten lassen sich von den Barbaren nicht die Kultur verderben. "Ich werde nach dem Abitur hier weggehen, so wie viele", sagt Susanne. Sie blickt auf die Bühne, über die hinweg man runter ins Harz sehen kann. Irgendwo dort ist das, was zurückbleiben wird, der Plattenbau, die Frau in der Marktpassage und die Kreuzung, an der die Friedensallee zur Harmoniestraße wird.