Nato-Gipfel in Madrid Jens Stoltenberg war schon fast weg. Heute ist der Nato-Generalsekretär wichtiger denn je

Jens Stoltenberg steht vor einer blauen Wand
Jens Stoltenberg, 63, ist seit fast 8 Jahren Generalsekretär der NATO.
© Bernd von Jutrczenka/ / Picture Alliance
Jens Stoltenberg wollte eigentlich im Dezember Chef der norwegischen Zentralbank werden. Mit Ausbruch des Krieges hat er seine Pläne geändert. Die Einigung zwischen der Türkei und den Nato-Anwärtern Finnland und Schweden zeigt, wie wichtig er für das Bündnis ist.

Er hatte sich das ganz anders vorgestellt. Im Dezember wollte Jens Stoltenberg, 63, nach acht Jahren an der Spitze der NATO nochmal etwas Neues machen. Chef der norwegischen Zentralbank sollte er werden.

Doch dann rollten im Februar russische Panzer über die ukrainische Grenze. Die Sicherheit Europas war plötzlich in Gefahr. Stoltenberg sagte dem neuen Arbeitgeber ab und verlängerte stattdessen seinen Vertrag als Generalsekretär. Er ist jetzt als Koordinator und Krisenmanager gefragt, nicht als Währungshüter.

Die Nato hat wieder einen Daseinszweck


Mehr zum Thema



Newsticker