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Kandidatenkarussell: Voscherau sagt der SPD ab

Die krisengeschüttelte Hamburger SPD steht weiter ohne Spitzenkandidat für die Bürgerschaftswahl 2008 da. Nun hat auch Ex-Bürgermeister Henning Voscherau verkündet, dass er doch nicht antreten werde. Er wolle nicht "als nächster verheizt" werden, sagte Voscherau als Begründung.

Teile der Partei hatten auf eine Kandidatur Voscheraus gehofft, um nach dem Debakel bei der Suche nach einem Spitzenkandidaten einen neuen Anfang zu finden. Die SPD will sich laut Landesgeschäftsführer Walter Zuckerer nun auf die Suche nach einem anderen Kandidaten machen. Der SPD-Landesvorstand war in der vergangenen Woche geschlossen zurückgetreten. Bei einer Kampfabstimmung um die Spitzenkandidatur für die Bürgerschaftswahl 2008 waren zuvor rund 1.000 Briefwahlzettel verschwunden.

Keine Lust "verheizt" zu werden

Der Hamburger SPD-Landesvorsitzende Petersen hatte danach auf eine erneute Kandidatur für den Parteivorsitz und eine Spitzenkandidatur bei der Bürgerschaftswahl 2008 verzichtet. Auf einem Landesparteitag am 24. März sollen eine neue Parteiführung gewählt und ein Bürgermeisterkandidat nominiert werden. Voscherau ließ am Montagabend vom amtierenden Parteivorsitzenden Mathias Petersen eine Erklärung verlesen, in der er sowohl politische als auch familiäre Gründe für seinen Verzicht auf eine Kandidatur angab. Er wolle nicht "als nächster verheizt" werden, hieß es darin. "Meine Frau riet mir ab", erklärte Voscherau. "Ich sehe die Lage der Partei, werde ihr gern helfen, aber für die Spitzenkandidatur fehlt es an politischen und familiären Voraussetzungen", hieß es in der Erklärung.

Zuckerer erklärte, es werde nun weiter beraten und sondiert. Sowohl in Hamburg als auch bundesweit gebe es mehrere geeignete Kandidaten. Die Entscheidung Voscheraus sei mit einer "gewissen Bestürzung" in der Partei aufgenommen worden. Petersen hatte sich zuvor für eine Kandidatur Voscheraus ausgesprochen. "Ich hoffe, dass Henning Voscherau die schwere Aufgabe übernimmt, die Partei in den Wahlkampf zu führen", sagte Petersen der "Bild"-Zeitung. Der 51-Jährige bestätigte demnach, dass mit dem früheren Bürgermeister Voscherau Gespräche geführt würden, um diesen zu einer Kandidatur zu bewegen. Aus Parteikreisen hatte es geheißen, auch die Kreischefs seien dafür. Voscherau hatte sich nach Medieninformationen zuletzt eine Kandidatur offen gehalten.

AP / AP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.