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Koalitionsgespräche in Berlin: Die A100 bleibt Knackpunkt

Den Koaltionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen in Berlin steht nichts mehr im Weg. Die Mehrheit beider Parteien ist dafür. Großer Streitpunkt wird allerdings der Bau der Stadtautobahn A100 sein.

Die Berliner Grünen haben am Freitag über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der SPD entschieden. Auf einem Parteitag haben die Delegierten über das von der Partei- und Fraktionsspitze ausgehandelte Sondierungsergebnis beraten. Die Landesvorstände von SPD und Grünen hatten bereits am Montag mit überwältigender Mehrheit Koalitionsgespräche empfohlen, um einen rot-grünen Senat zu bilden.

Knackpunkt dürfte der wacklige Kompromiss im Streit um einen Weiterbau der Stadtautobahn A100 sein. Die SPD ist für den Weiterbau, die Grünen sind strikt dagegen. Die SPD hatte zunächst erklärt, als Kompromiss sei vereinbart worden, dass die Autobahn verlängert werde, wenn es nicht in Verhandlungen mit dem Bund gelinge, die Mittel für andere Straßenprojekt umzuwidmen. Die Grünen wiesen diese Darstellung zurück. Fraktionschef Volker Ratzmann und Parteichef Daniel Wesener versicherten, dass mit den Grünen die Stadtautobahn nicht weitergebaut werde.

hw/DPA / DPA
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