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Kulturstaatsminister: "Kunst muss frei sein"

Vor zehn Jahren zog der erste Kulturstaatsminister ins Kanzleramt ein. Damals von der Kulturnation misstrauisch beäugt. Aus Anlass dieses Jubiläums sprachen wir im Videointerview mit Amtsinhaber Bernd Neumann, einem Mann mit lupenreiner CDU-Karriere - und inzwischen in den Feuilletons der Republik hoch anerkannt.

Die Vorurteile von damals sind beseitigt, sagt Neumann. Bei den Feuilletonisten wie den Kulturschaffenden sehe er das Urteil, „vielleicht ist es doch ganz gut, dass jemand der Politik versteht, der aus dem Bereich kommt, dieses Amt verwaltet“. Für die Inhalte der Kultur, etwa für Filme, fühlt er sich nicht verantwortlich. Aber für die Rahmenbedingungen der Kulturschaffenden: „Kunst muss frei sein vom staatlichen Einfluss.“

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