Bei einem Vorfall mit einem Auto in der Leipziger Innenstadt ist am Montagnachmittag mindestens ein Mensch getötet worden. Zunächst war von zwei Toten die Rede. Nach Angaben des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung (SPD) gab es zudem mehrere Verletzte, als der mutmaßliche Täter aus zunächst unbekannten Gründen sein Fahrzeug in eine Fußgängerzone steuerte. Nach Polizeiangaben wurde der Fahrer des Wagens festgenommen.
Die Polizei sprach zunächst von mehreren Verletzten. Nach Angaben des Leipziger Branddirektors Axel Schuh gab es zwei Schwerverletzte und darüber hinaus „20 Betroffene“.
Hintergründe in Leipzig noch unklar
Die Hintergründe des Geschehens waren noch unklar. „Wir haben noch nicht genau die Motivation, wir wissen noch nichts über den Täter“, sagte Jung. Nach ersten Angaben fuhr der mutmaßliche Täter aus Richtung Augustusplatz kommend über die Grimmaische Straße, eine Einkaufsstraße, bis zum Markt. Auf Bildern war ein graues Auto mit beschädigter Kühlerhaube und zersplitterter Windschutzscheibe vor einem Poller zu sehen.
Die Lage sei geklärt, sagte Jung in seinem Statement. „Es gibt keine Gefährdungslage mehr.“ Die Polizei sprach zunächst von einer „unübersichtlichen Lage“. Es gebe einen „Großeinsatz“. „Die Rettungskräfte haben einen Massenanfall von Verletzten ausgerufen, die Polizei ist mit vielen Kräften im Einsatz“, erklärte die Polizei. "Der Fahrzeugführer wurde festgenommen, von ihm geht derzeit keine Gefahr mehr aus."
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