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Koalitionsverhandlungen: Nach SPD-Parteitag: Diese Hürden lauern nach wie vor - ab wann eine Regierung stehen könnte

Die SPD steigt in Koalitionsverhandlungen mit der Union ein. Doch das heißt immer noch längst nicht, dass es zu einer GroKo kommt. Schließlich muss die SPD nach den Verhandlungen noch mal die Basis befragen.

Horst Seehofer, Angela Merkel und Martin Schulz: Die Regierungsbildung nimmt Formen an, es lauern aber weiter Hürden

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Eine große Hürde ist genommen: Der SPD-Parteitag hat am Sonntag den Weg frei gemacht für Koalitionsverhandlungen mit der Union. Es ist aber nicht das letzte Hindernis.

Das ist der mögliche Fahrplan:

- Bereits an diesem Montag soll es ein Gespräch der Spitzen von CDU, CSU und SPD geben, um organisatorische Fragen für die anstehenden Verhandlungen zu klären und die Abläufe festzulegen.

- Die eigentlichen Verhandlungen sollen noch in dieser Woche beginnen. Wann genau, ist noch unklar. Es wird wohl frühestens am Mittwoch losgehen.

- Bis zum Rosenmontag am 12. Februar würde Kanzlerin Angela Merkel die Verhandlungen gerne abschließen, wie die CDU-Vorsitzende Teilnehmern zufolge in einer Unionsfraktionssitzung sagte. Es ist aber fraglich, ob das einzuhalten ist. Gut möglich, dass es etwas länger dauern wird.

- Die SPD will am Ende ihre Mitglieder über das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen abstimmen lassen. Das ist ein längerer Prozess und dauert etwa drei Wochen.

- Sollte der Mitgliederentscheid bei der SPD Mitte Februar beginnen und positiv ausgehen, könnte in einer der beiden Sitzungswochen ab dem 12. März die Kanzlerwahl im Bundestag folgen.

- Die Regierung stünde dann bis Ende März und damit vor Ostern.

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