Politischer Aschermittwoch Seehofer wünscht sich Gelassenheit von Westerwelle


Der CSU-Vorsitzende Horst Seehoffer wünscht sich vom Koalitionspartner FDP mehr Gelassenheit - vor allem von Guido Westerwelle.

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat beim politischen Aschermittwoch nur milde Kritik am Koalitionspartner FDP und Parteichef Guido Westerwelle geübt. "Ich würde mir manchmal wünschen, dass die Freien Demokraten - und auch mein Freund Guido - in einigen Bereichen ein wenig mehr Gelassenheit mitbrächten", sagte der bayerische Ministerpräsident in Passau.

Seehofer verteidigte den eigenständigen Kurs seiner Partei gegenüber der Schwesterpartei CDU. "Bayerische Interessen sind immer CSU-Interessen." Er habe als Parteivorsitzender im Koalitionsvertrag alles umgesetzt, was er im Wahlkampf versprochen habe, erläuterte Seehofer. "Ich bin mit allen Poren Schwarzer." Er kündigte einen weiterhin selbstbewussten Umgang mit Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel an. "Ich habe nicht die Absicht, mich für Mut und Tapferkeit in der deutschen Politik zu entschuldigen."

Dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel warf Seehofer Anbiederung an die Linke und politische Wirkungslosigkeit vor. "Er wirft breite Schatten, aber hinterlässt keine Spuren."

DPA DPA

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