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Schreiben an die Universität Bayreuth: Guttenberg will nicht getäuscht haben

Mitte Mai will die Prüfkommission der Universität Bayreuth berichten, wie sie die Vergehen Karl-Theodor zu Guttenbergs in der Plagiatsaffäre bewertet. In einem Schreiben hat sich der Ex-Verteidigungsminister wieder gegen den Täuschungsvorwurf verwahrt.

Die Haltung mutet etwas seltsam an angesichts der öffentlich einsehbaren, erdrückenden Beweislast. Aber Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wehrt sich weiter gegen den Vorwurf, er habe in seiner Dissertation vorsätzlich getäuscht. Laut "Spiegel" spricht Guttenberg in einer knapp dreiseitigen Stellungnahme an die "Kommission Selbstkontrolle in der Wissenschaft" der Universität Bayreuth von einem "Missverständnis". Er habe die Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags nur für seine Abgeordnetentätigkeit verwendet. Sie seien überwiegend in den Jahren 2003 und 2004 entstanden, die Dissertation habe er 2006 abgegeben. Aus dieser "zeitlichen Abfolge" lasse sich jedoch nicht auf ein "vorsätzliches wissenschaftliches Fehlverhalten" schließen.

Fehler ja, Täuschung nein

Damit beharrt Guttenberg auf der Position, die er im Verlauf der Affäre am längsten vertreten hat: Fehler, ja klar, die habe er gemacht. Dazu stehe er auch. Aber bewusst getäuscht? Nein, das habe er nicht. Diesen Versuch, sich mit einer an den Haaren herbeigezogenen, wenig glaubwürdigen Ausrede aus der Verantwortung zu stehlen, haben Kritiker aus der Politik, etwa der Grüne Jürgen Trittin, oder aus der akademischen Welt, etwa der Bayreuther Jura-Professor Oliver Lepsius, bereits hinlänglich gerügt. Aber Guttenberg ist dabei geblieben. Auch gegenüber der Wissenschaftler-Kommission scheint der gefallene Polit-Star davon nicht abrücken zu wollen. Der CSU-Politiker hatte in der Plagiats-Affäre am 1. März seinen Rücktritt vom Ministerposten erklärt und zog sich danach auch von allen anderen politischen Ämtern zurück. Bislang gibt es keine gleichsam offizielle Bewertung seines Plagiats, trotz der für jeden einsehbaren Nachweise von GuttenPlag Wiki. Erst Mitte Mai sollen die Ergebnisse des Berichts der Kommission in Bayreuth vorgestellt werden - die Wissenschaftler wollen dann auch ausdrücklich zu dem Täuschungsvorwurf Stellung beziehen. Die Universität Bayreuth hatte Guttenberg Ende Februar bereits den Doktortitel aberkannt, sich aber zu dem Vorwurf der Täuschung nicht geäußert

Arbeit der Kommission weitgehend abschlossen

Dem "Spiegel"-Bericht zufolge erinnert Guttenberg in seiner Stellungnahme daran, dass das Prüfverfahren der Kommission "vertraulich" sei. Er bittet zudem darum, darauf hinzuweisen, dass er der Veröffentlichung des Ergebnisses zugestimmt habe. Die Prüfungskommission hatte dem CSU-Politiker Anfang April die Möglichkeit gegeben, erneut Stellung zu nehmen, unter anderem zu den Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste, die er in seiner Dissertation verwendet hatte. Guttenbergs Einlassung war am vergangenen Dienstag kurz vor Ende der Frist per Fax eingegangen. Aus der Kommission hieß es dem "Spiegel" zufolge nach der Lektüre seiner relativ kurzen Erklärung, dass die Einlassung des Ex-Ministers wohl nichts am Ergebnis ihrer Prüfung ändern werde. Schon vor Wochen hatte es geheißen, die Arbeit der Kommission sei weitgehend abgeschlossen.

fgüs mit AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(