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Schwarz-gelbe Pläne: Rentnern droht neue Belastung

Die 20 Millionen Rentner in Deutschland haben möglicherweise bald weniger Geld in der Tasche. Darauf hat die Rentenversicherung hingewiesen. Sollte die Regierung wie geplant den Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung einfrieren, müssten in der Folge auch Ruheständler steigende Beiträge allein tragen.

Auf die etwa 20 Millionen Rentner in Deutschland kommen voraussichtlich neue Zusatzbelastungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu. Darauf hat der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, am Mittwoch in Würzburg hingewiesen. Grund dafür ist die Absicht der neuen Bundesregierung, den Arbeitgeberbeitrag zur GKV einzufrieren. Weil damit auch der Beitrag der Rentenkassen zur Krankenversicherung der Rentner festgeschrieben würde, müssten Ruheständler wie auch Beschäftigte steigende Beiträge allein tragen, sagte Rische in Würzburg. Vor allem für die Bezieher niedriger Renten würden die finanziellen Spielräume enger.

Der Beitragssatz zur allgemeinen Rentenversicherung bleibt 2010 indes stabil bei 19,9 Prozent des Bruttolohnes. Dies sei nun offiziell im Bundesgesetzblatt festgeschrieben worden, teilte der neue Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) mit und wertete es als "ein wichtiges Signal für Beschäftigte und Unternehmen". Dass der Beitragssatz stabil bleibt, ist allerdings keine Überraschung. Erhöht werden müsste er nur, wenn die Rücklagen der Rentenversicherung unter einen Minimalwert von 20 Prozent einer Monatsausgabe sinken würden. Tatsächlich liegen sie aber derzeit bei fast 100 Prozent. Gesenkt werden könnte der Satz nur, wenn 150 Prozent erreicht wären.

"Da wird man noch einiges tun müssen"

GKV-Präsident Rische äußerte Zweifel an den Plänen der schwarz-gelben Regierung zur Bekämpfung von Altersarmut. "Da wird man noch einiges tun müssen." Eine garantierte Rente nach lebenslanger Beitragszahlung für Geringverdiener könne nur über zusätzliche Steuergelder sichergestellt werden.

Die geplante Anhebung der Minijob-Verdienstgrenze von 400 auf 600 Euro im Monat birgt nach Risches Einschätzung die Gefahr, dass damit immer mehr sozialversicherungspflichtige Jobs verdrängt werden. Wenn am Ende die Hälfte der Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor beschäftigt sei, könne man "die beitragsfinanzierte Sozialversicherung in die Tonne treten", warnte der Rentenexperte.

Union schließt Rentenerhöhung 2011 nicht aus

Der rentenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der Union, Peter Weiß stellte derweil die angekündigte doppelte Nullrunde für die Rentner infrage. "Wir werden in diesem Jahr wahrscheinlich keine Lohnerhöhungen haben." Deswegen sei für das kommende Jahr auch nicht mit einer Rentenerhöhung zu rechnen, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im RBB-Inforadio mit Blick auf die Wirtschaftskrise:. "Bei der Prognose für 2011 wäre ich etwas vorsichtiger. Das müssen wir einfach abwarten."

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung, Alexander Gunkel, hatte am Dienstag in Würzburg gesagt, erst 2012 sei wieder mit einer geringen Rentenerhöhung zu rechnen. In den kommenden beiden Jahren würden die Renten wegen der Lohnentwicklung nicht steigen.

DPA/AP / AP / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?