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Seit 2000 So entwickelte sich die Truppenstärke der Bundeswehr in den letzten zehn Jahren

Seit 2000 : So entwickelte sich die Truppenstärke der Bundeswehr in den letzten zehn Jahren
© Statista
Fast zehn Jahre sind seit dem Ende der Wehrpflicht vergangen. Jetzt wird erneut über eine Wiedereinführung des obligatorischen Wehrdienstes debattiert. Grund dafür ist Rechtsextremismus, der sich in den Reihen der Truppen ausbreitet.    

Im Jahr 2020 leisten rund 184.223 Soldatinnen und Soldaten ihren Dienst für die Bundeswehr. Davon sind laut eigenen Angaben 53.975 BerufssoldatInnen und 121.143 ZeitsoldatInnen. Die Anzahl der freiwillig Wehrdienstleistenden beträgt 9.105 - das sind 768 Personen mehr als im Vorjahr. 

Mit dem Ende der Wehrpflicht hat auch die Truppenstärke der Bundeswehr deutlich abgenommen, wie die Grafik von Statista veranschaulicht. Durchschnittlich etwa 55.000 Grundwehrdienstleistende fehlen jährlich seit Mitte 2011. Die Anzahl der SoldatInnen hält sich seitdem auf einem konstanten Niveau von ungefähr 180.000. 

Nun hat die Wehrdienstbeauftragte Eva Högl (SPD) eine Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht ins Rollen gebracht. Die Gründe dafür sind aktuelle Vorfälle von Rechtsextremismus in den Reihen der Bundeswehr. Die SPD-Politikerin ist der Meinung, die Ausbreitung rechtsextremer Gesinnung innerhalb der Truppe würde dadurch erschwert. Gegenwind bekommt Högl unter anderem von der SPD-Doppelspitze Esken und Walter-Borjans. 


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