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Spinnen, Schlangen, Skorpione: Politiker wollen gefährliche Haustiere verbieten

In vier Millionen deutschen Privathaushalten leben wilde, zum Teil gefährliche Tiere. Politiker verschiedener Parteien erwägen, Würgeschlangen, Vogelspinnen und Krokodile als Haustiere zu verbieten.

In vier Millionen deutschen Haushalten leben - teils gefährliche - Wildtiere

In vier Millionen deutschen Haushalten leben - teils gefährliche - Wildtiere

Das Halten gefährlicher Tiere wie Schlangen oder Skorpione in privaten Haushalten soll nach Ansicht von Politikern verschiedener Parteien verboten werden. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, fordern Bundestagsabgeordnete parteiübergreifend eine entsprechende gesetzliche Regelung. Es bestehe immer die Gefahr, dass solche Tiere aus ihren Käfigen entkämen, sagte die Vorsitzende des Umweltausschusses, Bärbel Höhn (Grüne), der Zeitung. "Wir müssen unsere Bürger schützen."

"Mit großer Sorge betrachte ich, welche gefährlichen Tiere mittlerweile bei uns als Haustiere gehalten werden", sagte auch Höhns Stellvertreter im Ausschuss, der CSU-Politiker Arthur Auernhammer. Er bezweifle, ob jeder Freizeit-Tierhalter sich der Gefahren bewusst sei. "Es kann nicht sein, dass Giftschlangen und Spinnen unkontrolliert in Deutschland unterwegs sind", sagte auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe. Klare, bundesweit einheitliche Verbote, dienten "dem Schutz der Menschen und der Tiere".

jen/AFP / AFP