Nicola Beer

Sie ist nicht das bekannteste Gesicht der Bundes-FDP, da sie sich bisher eher auf Landesebene in Hessen tummelte. Im Gegensatz etwa zu Wolfgang Kubicki hat sie sich auf Bundesebene bisher zurückgehalten. Die selbstständige Rechtsanwältin war von 1999 bis 2009 Abgeordnete im Hessischen Landtag, musste das Mandat 2009 aber aufgrund der Trennung von Amt und Mandat niederlegen, als sie Staatssekretärin für Europafragen wurde. Seit 2011 ist Nicola Beer Teil des Bundespräsidiums der FDP und wurde im Mai 2012 Kultusministerin in Hessen. Nachdem die schwarz-gelbe Regierung in Hessen Ende 2013 abgewählt wurde, handelte sie sich, durch die Beförderung ihrer Sprecher und Büroleiter auf hochdotierte Posten, Kritik von Verfassungsrechtlern ein. Im Dezember 2013 wurde Beer zur Generalsekretärin gewählt. Da die FDP nicht mehr im Bundestag vertreten ist, nahm sie Anfang 2014 wieder ein Mandat im Hessischen Landtag an. Viel zu hören gab es auf Bundesebene bisher nicht von ihr.