Thüringen Lieberknecht gescheitert, Ramelow will kandidieren


Die CDU-Politikerin Christine Lieberknecht ist auch im zweiten Anlauf bei der Wahl zur thüringischen Ministerpräsidentin gescheitert. Die 51-Jährige erhielt am Freitag im Erfurter Landtag erneut 44 von 87 abgegebenen Stimmen.

Die CDU-Politikerin Christine Lieberknecht ist auch im zweiten Anlauf bei der Wahl zur thüringischen Ministerpräsidentin gescheitert. Die 51-Jährige erhielt am Freitag im Erfurter Landtag erneut 44 von 87 abgegebenen Stimmen. Damit verfehlte sie wie schon im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit. Im Thüringer Landtag sitzen 88 Abgeordnete, die Koalition von CDU und SPD verfügt über 48 Mandate.

Nun will der Linken-Politiker Bodo Ramelow im dritten Wahlgang gegen die zweimal durchgefallene Christine Lieberknecht (CDU) antreten. Das sagte er am Freitag im Landtag. Seine Fraktion habe ihm Geschlossenheit signalisiert. Lieberknecht hatte in den zwei ersten Wahlgängen mit jeweils 44 Stimmen die absolute Mehrheit verfehlt.

Nach dem zweiten soll es einen dritten Wahlgang geben, bei dem die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen genügt. Die Linksfraktion beantragte jedoch zunächst eine zehnminütige Unterbrechung der Sitzung. Ihr designierter Vorsitzender Bodo Ramelow sprach von einem "klassischen Fehlstart". Er will nun im dritten Wahlgang gegen Lieberknecht antreten.


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