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Weiberfastnacht im Ministerium: Umweltministerin Schulze im Wolfspelz: "Bloß nicht erschießen!"

Wolfsalarm im Umweltministerium. Behörden-Chefin Svenja Schulze streift über die Flure. Getroffen werden will sie nicht, trifft aber gerne ein Rotkäppchen. Alles außer Kontrolle an Weiberfastnacht.

Im Alltag verteidigt Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) den Schutz der Wölfe in Deutschland - an Fasching schlüpft sie diesmal selbst gern ins Wolfsfell. Nicht im Wald, aber in ihrem Ministerium in Bonn, wo sie am Donnerstag auch noch einen Mitarbeiter im Rotkäppchen-Kostüm traf und mit ihm Arm in Arm in die Kamera lachte.

Das Foto postete die SPD-Politikerin zur Weiberfasnacht auf Twitter. Naturschutzpolitisch korrekt trägt sie darauf ein Schild um den Hals, auf dem rund um ein Fadenkreuz steht: "Bitte Nicht Erschiessen" - während Rotkäppchen kundtut, es habe "Keine Angst vorm Wolf".

Svenja Schulze - ein "Düsseldorfer Mädschen"

Für die 50-jährige Rheinländerin dürfte es ein Segen sein, dass ihr Ministerium zu jenen Bundesbehörden gehört, die noch in der alten Hauptstadt Bonn ihren Hauptsitz haben. Da versteht es sich von selbst, an Karneval und vor allem an Weiberfastnacht dort zu sein, gilt doch traditionell Bonn-Beuel als die Wiege der Weiberfastnacht. Svenja Schulze stammt aus einer nicht weit entfernten anderen Karnevalshochburg. Sie ist ein "Düsseldorfer Mädschen", wurde in der NRW-Landeshauptstadt 1968 geboren. Karneval liegt ihr also im Blut.

dho / AFP