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Vor neuen Tarifverhandlungen: Warnstreiks im öffentlichen Dienst werden fortgesetzt

Vor Beginn einer neuen Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben die Gewerkschaften am Dienstagmorgen ihre Warnstreiks fortgesetzt.

Vor Beginn einer neuen Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben die Gewerkschaften am Dienstagmorgen ihre Warnstreiks fortgesetzt. Am Flughafen München begann die Aktion mit dem Beginn der Frühschicht um 03.30 Uhr, wie die Gewerkschaft ver.di mitteilte. Die Auswirkungen waren zunächst nur begrenzt, der Flughafen warnte aber vor Verspätungen. Auch am Nürnberger Flughafen sind Beschäftigte zu einem Warnstreik aufgerufen.

Bereits am Montag legten 26.000 Beschäftigte von Bund und Kommunen die Arbeit nieder. Vor der Fortsetzung der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen haben erneut 26.000 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Betroffen waren Busfahrer, Erzieherinnen, Verwaltungsangestellte, Mitarbeiter der Müllabfuhr und von Kliniken. Die Tarifverhandlungen werden am ab (dem morgigen) Mittwoch in Potsdam fortgesetzt.

Zu Behinderungen könnte es auch in Berlin kommen. Die Verkehrsbetriebe teilten am Dienstag mit, sie seien von Warnstreikaktionen der Gewerkschaften GDL und GKL überrascht worden. Einzelne U-Bahnen könnten ausfallen. Ver.di rief ihre Mitglieder bei der BVG aber nicht zu Aktionen auf.

APN / APN