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Wahlauftakt: "O'kreuzt is" - Bayern wählt

Bei hochsommerlichem Wetter hat am Sonntag die Landtagswahl in Bayern nur schleppend begonnen.

Bei hochsommerlichem Wetter hat am Sonntag die Landtagswahl in Bayern nur schleppend begonnen. Die Wahlleiter in mehreren großen Städten registrierten in den ersten zwei Stunden mit Ausnahme Nürnbergs einen durchweg geringeren Zulauf als vor vier Jahren. Auch die Zahl der beantragten Briefwahlen hat nach einer dpa-Umfrage überall deutlich abgenommen.

Signal nach Berlin

Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber hat am Sonntagmorgen seine Stimme für die Landtagswahl abgegeben. Empfangen von zahlreichen Kameraleuten und Fotografen kam der CSU- Chef gemeinsam mit seiner Frau Karin zum Wahllokal im heimatlichen Wolfratshausen. Als Wahlziel nannte er nach Angaben seines Sprechers erneut "50 Prozent plus ein möglichst großes X". Die Bayern-Wahl werde ein "klares Signal" an die SPD in Berlin sein.

Mehr als neun Millionen Bürger sind aufgerufen, den auf 180 Sitze verkleinerten Landtag zu wählen. Alle Parteien haben zu einer möglichst großen Wahlbeteiligung aufgerufen. Vor fünf Jahren lag sie bei knapp 70 Prozent. Insgesamt stehen 14 Parteien und Gruppierungen mit 1500 Kandidaten zur Wahl. Die 13.000 Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet.

dpa / DPA