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Weltjugendtag: Hunderttausende Pilger feiern mit dem Papst

Hunderttausende junger Pilger haben sich vor dem Nachtgebet mit Papst Benedikt XVI. auf dem Marienfeld bei Köln eingefunden. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens wurde die A1 zwischen Köln-West und dem Veranstaltungsort gesperrt.

Am frühen Samstagnachmittag waren es nach Veranstalterangaben schon mehr als 200.000 Jugendliche, bis zum Abend sollten es 650.000 werden. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens wurde die A1 zwischen Köln-West und dem Veranstaltungsort gesperrt, wie eine Sprecherin in Köln sagte. Damit solle vor allem vermieden werden, dass nicht registrierte Reisebusse und ortsunkundige Autofahrer in der Nähe des Veranstaltungsortes die Straßen zusätzlich verstopfen. Der Autobahnabschnitt sollte eigentlich erst in der Nacht gesperrt werden.

Laut eines Polizeisprechers hat sich die Situation in der Kölner Innenstadt dagegen deutlich entspannt, weil die Teilnehmer des Weltjugendtags zum größten Teil die Domstadt in Richtung Westen zum Ort des Nachtgebetes verlassen hätten. Mit Schlafsäcken und Isomatten zogen die jungen Pilger zu dem eigens renaturierten ehemaligen Tagebaugelände, wo sie sich auf Plastikplanen niederließen. Bei dem Nachtgebet, der so genannten Vigil-Feier, mit Papst Benedikt XVI. handelt es sich um die bisher größte Massenveranstaltung des Weltjugendtags. Fast alle Jugendlichen wollen auf der Freifläche die Nacht verbringen, um dann am Sonntag mit dem Papst die Abschlussmesse zu feiern. Dazu werden bis zu 800.000 Pilger erwartet.

"Zu einem besseren Menschen"

Schon jetzt sind die Veranstalter und die jungen Pilger aus 197 Ländern - trotz einiger Pannen - zufrieden mit dem katholischen Nachwuchs-Treffen in Köln. Kamila Czajkowska (19) aus Polen war vor allem angereist, um den Papst zu sehen, und das ist ihr auch gelungen. "Ich hoffe, diese Begegnung macht mich zu einem besseren Menschen", sagt sie. Die katholische Kirche kann zufrieden sein, denn die Bilder der Massen von beseelten jungen Gläubigen helfen ihr, sich als lebendige Weltkirche darzustellen. Und nicht zuletzt hat die Fernsehübertragung der Rheinfahrt des Menschenfischers Benedikt XVI. Köln einen weltweiten Werbeschub als Touristenmetropole beschert.

Mehr als 420.000 Weltjugendtags-Pilger hatten sich angemeldet, fast 400.000 waren bis Samstag tatsächlich vor Ort, Tendenz steigend. Knapp 10 000 Priester waren dabei, 759 Bischöfe, unter ihnen 60 Kardinäle. Und gut 7700 Journalisten verfolgten jeden Schritt des Papstes und trugen jedes Wort und jedes Bild in alle Welt hinaus.

Überfüllte Züge

Nicht alles lief glatt, was an den spontanen Entscheidungen der Pilger lag. Sie waren in Schulen, Hallen und Privatquartieren von Bonn bis Düsseldorf untergebracht und sollten die meiste Zeit auch bei Konzerten, Gottesdiensten und Diskussionsrunden verbringen, die nahe den Unterkünften lagen. Aber der Kölner Dom entwickelte sich zu einer Art geistlichem und weltlichem Zentrum des Weltjugendtags. Viele reisten jeden Abend in die Kölner Innenstadt, um die Begegnung mit Gleichgesinnten aus aller Welt zu suchen.

Entsprechend überlastet waren die Züge. Der Hauptbahnhof wurde bis in die Nacht hinein immer wieder zeitweise geschlossen. Erst wenn die Bahnsteige sich leerten, durften die nächsten Pilger nachrücken. Probleme gab es auch bei der Essensverteilung, wenn die jungen Leute nicht dort waren, wo die Organisatoren sie vermutet hatten.

Die Kölner, durch Rosenmontagszüge gestählt, blieben gelassen - und ließen sich mitreißen: "Es war nachts ziemlich lange laut", sagt Erika Wolf (62), die in der City wohnt, "aber manchmal bin ich raus und habe mich dazugestellt, diese Stimmung ist einfach schön, wie sie ihre Lieder singen und tanzen." Eine Frau im Hauptbahnhof, die ihre schwere Tasche schnell die Treppe hoch schleppen wollte, stand am Samstag etwas ungeduldig in der Schlange. "Kann ich mal weiter?", fragte sie. "Wir müssen alle weiter", sagte der junge Pilger, mit Papst-Sticker, der vor ihr stand, "aber darf ich Ihre Tasche tragen?"

Die Szene war typisch für die Atmosphäre in Köln. "Das sind junge Leute wie alle anderen, aber da ist noch etwas mehr", meint Erika Wolf. Das findet auch Beate Schneiderwind vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend. "Hier haben sich die Jugendlichen versammelt, die zu ihrem Glauben stehen. Sie suchen nach Sinn und Orientierung." Die internationalen Begegnungen und die spirituellen Angebote wie die Wallfahrt zum Dom seien für diese jungen Leute die Herzstücke des Weltjugendtags.

DPA/Reuters

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(