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Hans-Ulrich Jörges' Klartext Nein zur Aufrüstung für Trump!

„Wir haben verstanden“, erklärt Ursula von der Leyen und beeilt sich, Donald Trump höhere Rüstungsausgaben zu versprechen. Wir haben verstanden? Ich nicht. Ich verstehe, dass die Bundeswehr, die über Jahre kaputt gespart worden ist, wieder funktionsfähig werden sollte. Zeitweilig sah es ja so aus, als würde sich da kein Rad mehr drehen.


Daran wird auch schon gearbeitet: Im vergangenen Jahr sind unsere Militärausgaben um acht Prozent gestiegen. Aber nun: Jahr für Jahr 25 Milliarden Euro mehr, was die Umsetzung des Nato-Ziels bedeuten würde, zwei Prozent der Wirtschaftsleistung in Rüstung zu investieren. 2 statt 1,2 Prozent. Dafür fehlt mir jedes Verständnis. Dieses Geld sollten wir lieber in halbwegs anständige Renten und sanierte Schulen investieren.
 
Einem abstrakten Aufrüstungsziel zu folgen, bloß um Donald Trump zu gefallen. Das ist wirklich nicht alternativlos! Wir haben in Europa den Kalten Krieg überwunden und sollten nun die Friedensdividende nicht restlos zum Fenster rauswerfen. Es ist Zeit für eine neue Entspannungspolitik gegenüber Russland, statt für ein neues Wettrüsten in Europa. Und dafür lohnt sich auch ein Wahlkampf
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Ursula von der Leyen hat Donald Trump höhere Rüstungsausgaben versprochen. Aber Jahr für Jahr 25 Milliarden Euro mehr? Dieses Geld sollten wir lieber in halbwegs anständige Renten und sanierte Schulen investieren.

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