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Letzte Reise: Fluglinie verwechselt Särge und schickt verstorbenen Familienvater in die falsche Stadt

Schock für die Familie eines verstorbenen Vaters: Die Fluggesellschaft Alitalia verwechselt den Sarg des Mannes mit einem anderen - und schickt ihn nach Paris anstatt nach Brüssel.

Alitalia

Maschine von Alitalia am Himmel (Archivbild)

Die letzte Reise des Mannes hätte von Sardinien über Rom nach Brüssel führen sollen: Wie "RTL Info" berichtet, sollte die Leiche des auf der Mittelmeerinsel verstorbenen Familienvaters in seine Heimat überführt werden. Dabei vertauschte die zuständige Fluggesellschaft Alitalia den Sarg des Mannes offenbar mit einem französischen Sarg und schickte ihn nach Paris.

Der Flughafen Brüssel soll daraufhin kurzfristig einen Leichenwagen organisiert haben, um den Sarg aus der französischen Hauptstadt abzuholen. Doch Alitalia war schneller und schickte ihn vom Flughafen Charles de Gaulle ohne Genehmigung wieder zurück nach Rom. Daraufhin kam der Sarg erst am nächsten Morgen endlich in Belgien an.

Alitalia: Familie des Verstorbenen geschockt

Die Familie des verstorbenen Familienvaters reagierte geschockt. "Wir glaubten zunächst an einen Scherz", so die Tochter des Toten zu "RTL Info. "Wir konnten es nicht glauben und dann wurden wir panisch - was, wenn wir ihn nie wieder finden würden?"

Auch nachdem er wieder aufgetaucht war, habe es kein Wort der Entschuldigung von Alitalia gegeben, obwohl der Sarg sogar beschädigt war: "Alitalia zeigte keinen Respekt, weder für ihn noch für uns", so die Ex-Frau des Mannes. Über das italienische Konsulat habe man deshalb eine Beschwerde gegen die Fluggesellschaft eingelegt.

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tim
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