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Weiberfastnacht: Männer, versteckt euch!

Mit der traditionellen Weiberfastnacht hat der Straßenkarneval begonnen - jetzt geht es den Männern an die Krawatten. Auch der kleinste Karnevalsumzug der Welt ist gestartet.

Mit dem Sturm auf die Rathäuser haben zehntausende Narren am Donnerstag zur Weiberfastnacht den Straßenkarneval eingeläutet. Mit Scheren bewaffnet gingen bunt kostümierte "Wiever" und "Möhnen" um Punkt 11.11 Uhr vor allem in den rheinischen Hochburgen Düsseldorf, Köln, Bonn und Koblenz den Krawattenträgern an den Kragen.Bereits in den frühen Morgenstunden hatten die Narren beim "Schmotzigen Dunschtig" der schwäbisch-alemannischen Fastnacht in zahlreichen Orten in Baden-Württemberg das Regiment übernommen. Im Südwesten werden im Laufe des Tages noch Schulklassen "befreit" und bunt geschmückte Narrenbäume aufgestellt. Der "Schmotzige Dunschtig" ist der Höhepunkt der schwäbisch-alemannischen Narrenfeiern.

Kleinster Karnevalsumzug der Welt

Auch am Rhein hatten sich die "Wilden Weiber" schon seit dem Morgen in den Kneipen und auf der Straße für die Machtübernahme eingeschunkelt. Im westfälischen Unna startete der 49. "kleinste Karnevalsumzug der Welt" mit einem Teilnehmer und einem Bollerwagen. Die Weiberfastnacht ist der erste Höhepunkt der Straßenfastnacht, wenige Tage vor den großen Rosenmontagsumzügen.In Mainz ist erst zum zweiten Mal offiziell die Weiberfastnacht proklamiert worden. Die offizielle Mainzer Weiberfastnacht hatte im vergangenen Jahr der Mainzer Carneval Verein ins Leben gerufen, um damit die Narren zu Beginn der Tollen Tage auf die Straße zu holen.

DPA / DPA

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